Naturschutz vor der Haustür: Warum die Elbe wieder mehr Raum braucht
Große Naturschutzprojekte verbinden wir oft mit weit entfernten Regenwäldern, Meeren oder Savannen. Dabei findet wichtiger Naturschutz auch direkt vor unserer Haustür statt – zum Beispiel an der Mittleren Elbe.
Dort liegt einer der letzten großen zusammenhängenden Auenwaldkomplexe Mitteleuropas. Seeadler, Biber, Wildkatzen und zahlreiche weitere Arten finden hier wertvolle Lebensräume. Doch Deiche, menschliche Eingriffe, Trockenheit und die Folgen der Klimakrise setzen dem natürlichen Flusssystem zu.
Wie können wir einem Fluss wieder mehr Raum geben? Warum ist eine Deichrückverlegung nicht nur gut für die Natur, sondern auch für den Hochwasserschutz? Und weshalb ist es entscheidend, die Menschen vor Ort in Naturschutzprojekte einzubeziehen?
Darüber spricht Eileen Wegner mit WWF-Experte Florian Kaduk. Er ist an der Mittleren Elbe aufgewachsen, lebt bis heute in der Region und arbeitet dort in den Bereichen Naturschutz und Umweltbildung.
In dieser Folge erfahrt ihr:
– warum natürliche Flussauen so wertvoll sind
– wie Auenwälder und Überschwemmungsflächen Hochwasser abmildern
– was eine Deichrückverlegung konkret bewirken kann
– warum der Schutz des Seeadlers Tausenden weiteren Arten hilft
– welche Bedeutung Umweltbildung und die Menschen vor Ort haben
– wie Klimawandel, Trockenheit und Extremhochwasser die Elbe verändern
Eine Folge über Naturschutz vor der Haustür – und darüber, warum eine gesunde Natur nicht nur Tieren und Pflanzen hilft, sondern auch uns Menschen schützt.