Ein Podcast des WWF Deutschland zu Arten- und Naturschutz im 21. Jahrhundert.
00:00:00: Sprecher 1 Es ist ein lächelnder, wunderschöner Beweis, dass manches aufgeht und dass es einfach Regionen gibt, auf die man bauen muss und bauen sollte. Weil das sind halt so die letzten Biodiversitätsfestungen 2025.
00:00:12: Sprecher 2 Es war ein wildes Jahr in vielen Hinsichten. Politische Missstände, Naturkatastrophen, Krieg. Das ist zumindest eine Art, auf dieses Jahr zurückzuschauen. Und klar, wir können uns darauf konzentrieren, was alles schief gelaufen ist. Können wir. Wir können aber auch unseren Blick auf das richten, was gut gelaufen ist, was es zu feiern gibt. Das ist Living Planet, der WWF Podcast. Mein Name ist Eileen Wegner und heute schauen wir gemeinsam auf die Erfolge im Bereich Naturschutz aus dem Jahr 2025.
00:00:44: Sprecher 2 Und wir feiern ein wenig. Das mache ich nicht alleine, sondern mit Kathrin Samson Vorständen für den Bereich Naturschutz beim WWF. Hallo Kathrin, Hallo.
00:00:54: Sprecher 1 Freut mich sehr hier zu sein.
00:00:55: Sprecher 2 Schön, dass du da bist. Es war wirklich ein bewegendes Jahr. Das liegt jetzt hinter uns und rund um das Jahresende schaut man sich ja gern das vergangene Jahr an. Welche Gefühle kommen aktuell bei dir hoch, wenn du auf das letzte Jahr zurückschaust?
00:01:11: Sprecher 1 Ich glaube, es ist Staunen. Also das Jahr hat ja wirklich hart angefangen. So auch mit unserer Regierung und Regierungsbildung. Also ich habe das Schlimmste befürchtet und vieles von dem Schlimmsten auch eingetroffen Und trotzdem muss ich sagen, ich aus dem Jahr raus und denk mir Wow, es ist doch echt eine ganze Menge möglich. Also wir als WWF, aber auch mit Partnern und einfach so in in dem Umfeld, in dem wir arbeiten, an dieses The Breaking the Wall zu finden und zu sagen okay, und wo genau, wo genau durchbohrt man diese dicken Bretter und lass uns das auch dieses Jahr gelungen ist, obwohl die Vorzeichen wirklich, wirklich schlecht standen und stehen.
00:01:44: Sprecher 1 Aber ich bin nicht gar nicht negativ aus dem Jahr.
00:01:47: Sprecher 2 Nein, wir haben ganz viel wirklich zu feiern. Da hast du mich auch drauf aufmerksam gemacht in unserem Vorgespräch Und lass uns doch mit einer richtig großen Erfolgsgeschichte starten. Und zwar Oder mit mehreren. Eigentlich. Das Meer, das Meer können wir dieses Jahr feiern. Das Meer feiert mit uns. Was war da los?
00:02:03: Sprecher 1 Also das Meer ist ja so ein bisschen der Missing Link. Wir hatten wir haben ja eigentlich noch nie zumindest so in der Geschichte von großen globalen Abkommen so viele Abkommen, wie wir bereits haben. Also wir haben das Pariser Klimaschutzabkommen, wir haben das globale Biodiversitäts framework, wir haben eine Plastik Resolution und und jetzt kommt zu dieses das Wichtigste oder eines der wichtigsten Ökosysteme dieser Welt, die Meere.
00:02:25: Sprecher 1 Und da hat 2025 schon ganz schön viele Lücken geschlossen. Also zum einen es ist wirklich ein historischer Umweltdeal, wenn man so in diesem Slang bleiben möchte, Ist das WTO Abkommen WTO, klingt das nicht so wahnsinnig sexy, aber es tangiert und und sozusagen adressiert eigentlich alles, was nicht nachhaltige Fischerei Subventionen betrifft, also dort, wo der Staat sozusagen auch mitverantwortlich ist, dass wir eben unregulierte, nicht nachhaltiges, undokumentierte und zum Teil auch illegales Fischereivorkommen in den Meeren sehen und das WTO Abkommen reguliert das einfach und uns schützt, sozusagen damit auch die Bewohner der Meere.
00:03:03: Sprecher 1 Also das ist sozusagen ein Abkommen, das wir haben gegen Überfischung. Dann haben wir ein zweites Abkommen, was sich mit dem Hochseeabkommen, wie es heißt, am Bibi entscheidet, das den Schmuggel attraktiver als WTO für nicht.
00:03:15: Sprecher 2 Mehr WTO ist auch schon wieder beherrscht.
00:03:17: Sprecher 1 Ein bisschen besser ist ein bisschen besser aber jedenfalls. Was heißt das? Die hohe See ist ja eigentlich so Niemandsland. Und Niemandsland heißt ja auch Dann kann man auch irgendwie alles machen, weil es gehört niemandem. Und bisher war das in den Meeren gar nicht möglich, auch zum Beispiel Meere Schutzgebiete auszuweisen. Mit dem Hochseeabkommen gibt es ein neues globales so ein Meeresaktionsplan, der sozusagen auch festlegt des Meeres Schutzgebiete ausgewiesen werden können, was sozusagen diesen aspekt einfach gut schließt.
00:03:44: Sprecher 1 Ein dritter großer Erfolg sind nämlich einige Mehr als vier und zwei kommen noch. Ein dritter großer Erfolg, der ist jetzt ja Stories only, die, seit es Konferenzen, Weltartenkonferenz und wo zum Ersten Mal jetzt auch einige High und Rochen Arten vom Handel ausgeschlossen worden sind. Es ist ja für mich unfassbar, dass überhaupt noch Haie gibt. Also man hört, jedes Jahr werden Millionen Haie einfach gefischt, getötet oder einfach aus dem Meer geholt oder als Beifang.
00:04:09: Sprecher 1 Irgendwie enden sie also, dass dieser Handel jetzt einfach dass diese diese Tür geschlossen und das andere auch Handelsverbote nicht geöffnet worden sind, also auch zum Beispiel der Handel mit Elfenbein von Elefanten und Nashörnern oder auch gerade was Teile von Giraffen usw anbelangt. Also man hat manches auch, obwohl die Idee da war, man hat es nicht aufgemacht. Ist auch ein Erfolg.
00:04:28: Sprecher 1 Also Sachen nicht wieder aufzumachen ist auch super und ein Futter ein vierter Punkt, der ist derzeit ein bisschen abstrakter, aber der ist hoch relevant, weil er eine große Signalwirkung in die Welt sendet. Das ist es Norwegen bekannt gegeben hat, dass sie ihre Tiefseebergbau Pläne sozusagen da für vier Jahre pausieren. Also es heißt auch die Vergabe von Lizenzen das bisschen komplexer da reinzugehen.
00:04:51: Sprecher 1 Aber das ist das war eine Norwegens, ein der größten Treiber, was so Tiefseebergbau anbelangt und dass die sagen, Nee, wir machen ihre Pause. Das macht natürlich anderen Ländern es extrem schwierig, an manchen Plänen festzuhalten. So, und das ist schon in Summe schon spektakulär.
00:05:05: Sprecher 2 Wie kam es jetzt zu diesem Sinneswandel?
00:05:07: Sprecher 1 Ja, das ist eine gute Frage. Also ja, ich glaube das einfach was wichtig ist und das ist vielleicht das, worum es auch so geht. Also ich finde es für uns, es gibt keine Alternative zum Optimismus, es gibt gar keine Alternative zum Handeln. Was soll man denn sonst machen und dazu sehen, dass Erfolge, dass es nicht einfach so passiert als als?
00:05:23: Sprecher 1 Norwegen hat ja noch, ich glaube 2023 2024 ganz stark dafür plädiert. Ist ja nicht entlassen, nicht mal ein Jahr her zu sagen Hey, lass uns das öffnen, Wir müssen sozusagen Vergabe von Lizenzen und Tiefseebergbau vorantreiben.
00:05:36: Sprecher 2 Daran kann ich mich irre.
00:05:37: Sprecher 1 Und dann war aber halt einfach. Dann sind es schon so zivilgesellschaftliche Organisationen und Arbeitsschutzorganisationen. Es war auch die Bevölkerung, die sagt nicht Stopp, das geht so nicht. Und ich glaube, dieses dieses sich da einfach auch nicht so over fühlen zu lassen und sich da auch nicht so einfach so an die Wand nageln zu lassen, sondern da auch einfach Haltung zu zeigen und da immer und immer wieder und über alle Kanäle da auch Einhalt zu gebieten, hat dann eben trotzdem auch Erfolg.
00:06:00: Sprecher 1 Auch wenn wir manchmal so auf die auf die nicht Habenseite gucken. Aber es gibt einiges auf der Habenseite und das sind so Beispiele, wo man so sieht Hey, wir müssen wir haben, wir müssen stehen bleiben, wir müssen raus aus dieser reaktiven Ecke. Es geht darum, zu sagen, wir müssen da einfach Meilensteine da irgendwie und auch Grenzen setzen, um zu sagen nee, über diese Linien darf es nicht gehen.
00:06:18: Sprecher 2 Wir machen ein anderes schönes Projekt, wenn wir mal auf unsere eigenen Gewässer schauen, in die Ostsee, Geisternetze. Da haben wir Tonnen von geborgen. Ja, erst mal was sind Geister Netze für alle, die noch nicht gehört haben Ja Geister.
00:06:32: Sprecher 1 Netze sind ja so herrenlose Fischereinetze und die geistern einfach so, also ziellos durch die Meere. Warum landen die mehr? Aus unterschiedlichen Gründen. Die werden einmal als Müll achtlos über Bord geworfen. Manche werden vom Wind einfach über Bord geweht. Jedenfalls landen davon Millionen. Also das sind nie nur so ein paar, sondern wirklich Millionen im Meer. Und weil sie so geistern und dann fischen sie sozusagen ziellos einfach auch weitere Arten aus dem Meer.
00:06:57: Sprecher 1 Also das sind dann zum Teil, ob das Tauchvögel sind, ob das zum Teil aber auch Wale sind, ob wir das einfach mit Mitrobben wir sehen können. Denn auch diese Bilder, wo die Robben so eingekastelt in irgendwelchen Fischereinetzen gefunden werden und der WWF hat sich seit 2013 mit diesen Fischern, Fischereinetzen, diesen herrenlosen sogenannten Geisternetzen beschäftigt. Und dann gab es noch mal schon so eine Revolution und das war so die Ortung stechnik mit Sonar.
00:07:23: Sprecher 1 Also man kann ja auch ins Meer springen und sagen, suchen wir mal ein Geisternetz.
00:07:27: Sprecher 2 An sich wesentlich.
00:07:28: Sprecher 1 Einfacher mit Schiffen zu fahren und so sozusagen die die Meeresoberfläche da auch abzugrasen, sage ich jetzt mal um zu gucken sind da Netze, wo man dann eben die dann geborgen werden können. Und da wurden jetzt in den letzten sechs Jahren wurden 35 Tonnen geborgen und das sind also schon schon wahnsinnige Zahlen. Das Schlimme ist vor allem in diesen Geisternetzen nicht, dass die irgendwie einfach ziellos fischen, sondern dass wenn die sich dann im Meer zersetzen, dann eben als Mikroplastik.
00:07:52: Sprecher 1 Das zweite große Thema, was die Meere beschäftigt. Dann irgendwo einfach halt absetzen im Meer und das Ökosystem einfach kaputt machen. Da sind wir auch so ein bisschen bei klein, als müsste sie wahrscheinlich warten, bis du das anmoderiert. Aber ich nehme es jetzt weg. Also das. Das ist natürlich spannend, weil weil man ja vielleicht von dieser ganzen in diesem Zeitalter von KI und von neuer Technologie und Innovation vielleicht nicht nur der Naturschutz, der ist da wahrscheinlich ein bisschen behäbig und bei uns dauert alles lang.
00:08:15: Sprecher 1 Es stimmt auch man, weil die Natur braucht für manches einfach auch länger. Gerade bei diesen Geistern netzen ist es ist es wirklich spektakulär, weil wir mit Partnern wie zum Beispiel Microsoft oder Accenture das sind. Die bieten halt einfach Plattformen, das sind einfach, das sind natürlich die die Technik Experten, die uns das irgendwie natürlich auch zur Verfügung stellen können über diese Plattform.
00:08:34: Sprecher 1 Es gibt dann die sogenannte Ghosts, eine Zero A, also künstliche Intelligenz, wo andere, die eben auch Daten im Meer erheben. Es kann ja von der Wissenschaft sein, das sind vielleicht aber auch welche, die in der Windenergie arbeiten usw. Das mit Ihren Zustimmung. Wenn Sie diese Daten, also diese Ortungsdaten, diese Sonar Daten auf diese Plattformen einspeisen, dass man halt noch viel viel mehr Hinweise auch bekommen kann.
00:08:57: Sprecher 1 Wo gibt es Geister Netze, weil die KI sogar markieren kann, wo es vielleicht Hinweise geben könnte auf dass das könnte eventuell ein Geisternetz sein. Und natürlich, je mehr Daten der WWF aber auch andere Partner, also mit hier einfach erheben kann oder zur Verfügung gestellt bekommen kann, desto. Desto mehr kann geborgen werden. Das ist zum Beispiel so ein wirklich revolutionäres Technik Ereignis, muss man einfach sagen, was den Naturschutz auch wirklich viel noch mal viel effizienter macht und dadurch halt auch effektiver macht.
00:09:24: Sprecher 2 Ich da ein Punkt, den wir jetzt noch mal erklären müssen, welche Rolle die KI jetzt in diesem Szenario hat. Also wir scannen den Boden ab dem Meeresboden nach Geistern Netzen, aber was macht die KI dann?
00:09:34: Sprecher 1 Sie kann halt wahnsinnig gut trainiert werden und wenn sie halt einfach sie kann halt wesentlich schneller, wenn sie gut trainiert ist und immer weiter auch dazulernt. Das ist ja das, was sie so spektakulär gut macht. Ist sie natürlich wesentlich schneller in der Auswertung von Daten. Also wo normal ein menschliches Auge durchscreent und sich überlegt man dort könnte sein wo die KI einfach das wenn sie gut trainiert ist und natürlich zunehmend immer trainierter wird natürlich wesentlich schneller ist und und und wesentlich besser dann auch zum Teil einfach ist in der Qualität.
00:09:59: Sprecher 2 Wir haben noch ein tolles Projekt in der Ostsee, was dieses Jahr gestartet ist, wo wir KI einsetzen. Stichwort Robben.
00:10:05: Sprecher 1 Ja, die Kegelrobben.
00:10:07: Sprecher 2 Die.
00:10:07: Sprecher 1 Sind natürlich auch süß.
00:10:08: Sprecher 2 Aber absolut ja.
00:10:10: Sprecher 1 Für uns ist es wichtig, der Naturschutz erhebt ja gerne Daten. Das muss er auch, weil wir wissenschaftsbasiert arbeiten und weil. Für uns im Naturschutz ist es wichtig. Wenn wir gute Daten haben, können wir gute Maßnahmen setzen, um zu schützen. Also die sind verlinkt mit Daten und die Daten sind unsere Indikatoren, auch um zu sehen sind die Maßnahmen, die wir umsetzen erfolgreich.
00:10:29: Sprecher 1 Und deswegen ist grad so die gerade wenn es um Bestandsaufnahmen geht oder Zählungen von Kegelrobben das eben das Beispiel das du auch erwähnt hast, ist die KI einfach gut, weil sie sozusagen, wenn man aus der Luft dorthin Daten erhebt, auch hier sehr, sehr schnelles Datenauswertung. Auch da werden Luftbildaufnahmen und sozusagen Zählungen, die in Daten resultieren, durch KI eben wesentlich schneller ausgewertet, wo man noch mal gut sehen kann.
00:10:51: Sprecher 1 Okay, nehmen die Populationen von Kegelrobben, nehmen die zu oder nehmen sie ab oder sind sie auch an anderer Stelle zu finden Und da dann auch wieder halt einfach datenbasiert auch Maßnahmen setzen zu können? Wie gesagt, dass das auch ein schönes Projekt ist. Auch halt ein sehr unfassbares Projekt, wo man einfach aussieht, hat es Erfolg und die KI hat immer Mittel zum Zweck.
00:11:08: Sprecher 1 Sie ist ja kein Ziel in sich, aber sie ist ein ein wahnsinnig gutes Hilfsmittel, was man nutzen kann und vielleicht noch so ergänzend ist es für uns einfach so man kann etwas gerade zu Monitoring daten. Also Monitoring heißt sozusagen Auswertung von von bestimmten erhobenen Naturschutzdaten betrifft. Man kann das natürlich auch kompensieren, dem man sagt, man hat Manpower. Die KI ist natürlich auch ein günstiges und sehr, sehr gutes Instrument, es zu nutzen und zu sagen, die Finanzierung für Manpower kann man einsetzen, entweder dort, wo man sie ihn auch noch mal anders braucht oder heben dann auch noch mal in Naturschutz Maßnahmen.
00:11:42: Sprecher 1 Das heißt dies für uns so ein Effizienz Tool, was sicherlich gut überprüft werden muss und wo man sehr verantwortungsvoll mit Daten umgehen muss. Also KI lügt auch ohne rot zu werden. Es wären. Man muss also man kann ich nur einfach alles KI überlassen.
00:11:55: Sprecher 2 Aber ja.
00:11:56: Sprecher 1 Das sein. Es ist einfach ein wahnsinnig wertvolles Instrument, was uns einfach schneller macht und handlungsfähiger dadurch auch macht und unterstützt.
00:12:02: Sprecher 2 Auf jeden Fall bei der Arbeit ja es nicht ersetzt und sagt ja, eine KI lügt ohne rot zu werden. Finde ich sehr schön. Aber definitiv merkt man zwischendurch mal immer wieder einstreut. Aber das ist es genau mit gesundem Menschenverstand sich diese Unterstützung zunutze machen, um eben die Natur weiter zu schützen. Wir haben aber auch außerhalb des Meeres KI Projekte, die wir nutzen.
00:12:24: Sprecher 2 Was, das gibt es da noch, wo wir das hier arbeiten?
00:12:25: Sprecher 1 Ja, auch auf dem Land.
00:12:26: Sprecher 2 Na ja.
00:12:27: Sprecher 1 Wir wissen. Und ein Beispiel, was vielleicht noch mal auch echt noch mal eine große Herausforderung darstellt, sind die Waldelefanten im Kongobecken, wie der Name sagt, kommen im Wald vor. Anders als Savanne. Elefanten sind zu Wald, Elefanten wahnsinnig schwierig oder wesentlich schwieriger zu zählen. Es ist einfach Der Regenwald im Kongobecken ist einfach dicht. Also hätte man drüber fliegt aber nichts und und was man man arbeitet natürlich dann dort in solchen Waldgebieten vor allem mit Kamera fallen.
00:12:51: Sprecher 1 Also es sind so nah, sind so Infrarotfallen, die sind so links und rechts vor gerade von gegenüberliegenden Bäumen. Und zwar da aufgestellt und dann eine Art oder eben auch anderes durchläuft. Dann macht halt ein Foto und man sieht, was da überhaupt passiert. Auch hier werden diese Daten sind Millionen Daten, die mit diesen Kamera fallen, halt erhoben werden, ausgewertet mit KI und sie werden aber auch trainiert, also zum Beispiel mit Algorithmen, dass man Daten von bekannten Elefanten Populationen zum Beispiel aus dem Sangha Gebiet da einspeist und die KI so trainiert, dass sie zum Beispiel auch anhand von bestimmten Merkmalen erkennt, hätte schon andere Elefanten.
00:13:21: Sprecher 1 Die sind noch nicht im System oder die sind vielleicht plötzlich auch kommen die in Gebieten vor, wo vorher noch keine irgendwie jetzt bekannt geworden sind oder irgendwie beobachtet worden sind. Und da auch ist es auch etwas, was gerade besprochen mit Manpower und so etwas natürlich ein wahnsinnig tolles, unterstützendes Instrument ist, um hier einfach noch mal auch ein besseres Verständnis auf der einen Seite zu bekommen.
00:13:42: Sprecher 1 Über die Entwicklung von Wald Elefantenpopulationen. Nein, ich glaube, die meisten Wissen sind wahnsinnig bedroht durch Wilderei, also aufgrund des illegalen Elfenbeinhandels, aber auch zu sehen wo. Also wie ist das Wanderverhalten von Elefanten, wohin wandern sie und was beeinflusst sozusagen auch ihre ihre Bewegungsmuster?
00:13:59: Sprecher 2 Auf das Thema Elfenbein möchte ich gleich gerne noch ganz kurz eingehen. Vorher aber noch mal um das Thema KI abzuschließen. Wenn ihr jetzt nicht zu kurz schauen, ich weiß, wir machen gerade ein Rückblick, aber trotzdem müssen wir jetzt einmal kurz über die Zukunft reden. KI Naturschutz Wo glaubst du gibt es noch Potenziale? Wo kann es noch hingehen, wenn du auch so ein bisschen Wunschkonzert spielen darfst?
00:14:19: Sprecher 1 Ich kann so ein Beispiel ich habe manche Wissens ja, ich habe lang im Tigerschutz gearbeitet und auch damit in Camera fallen und da achtet man halt dann immer auf die Art in den Kamerafeilen für die man die Kamera Fallen aufgestellt hat. Aber ganz viele andere Daten gehen ja einfach, die werden halt nicht beachtet. Es gibt andere Wildkatzen oder andere Arten, die werden genauso relevant.
00:14:36: Sprecher 1 Und diese Datennutzung. Ich fand es immer wahnsinnig bedauerlich zu sehen, was, was da einfach sozusagen einfach ausrangiert wird, weil man halt sagt, wir gucken uns nur Tiger an, okay, Aber die anderen Arten, die da wandern und die anderen, die anderen sozusagen auch Daten, die nutzbar sind. KI hat sicherlich die Geschwindigkeit und hat einfach die, die Intelligenz auf Dauer eben auch vielleicht andere Arten, die so ein bisschen durchs Raster fallen oder die vielleicht auch gar nicht so eine Beachtung finden, die aber auch wahnsinnig wichtige Indikatoren sind, für intakte Ökosysteme damit aufzunehmen, anders aufzuwerten, andere Hinweise zu geben.
00:15:08: Sprecher 1 Also ich glaube, KI kann, wenn sie gut trainiert ist und wenn sie verantwortungsvoll genutzt wird, auch einfach uns helfen, dass wir noch mal eine ganz andere, eine realistischere Betrachtung haben, was was Ökosysteme anbelangt und nicht vielleicht nur die 2345 Arten, die wir als relevant empfinden, sondern auch noch mal andere, andere Arten da zusammenzubringen und vielleicht auch mehr Dynamiken abzuzeichnen.
00:15:28: Sprecher 1 Das glaube ich. Vielleicht noch ein zweites Beispiel, dass KI uns auch noch mal viel besser, vielleicht auch in der Modellierung auch von Trends und wohin? Wohin führen. Manche Dynamiken, die wir einfach in der Schnelligkeit nicht so gut erfassen können, vielleicht sozusagen aufzustellen und vorzulegen unter der Nutzung von Daten, sodass das nicht einfach nur Fantasie ist, sondern sozusagen halt auch ein Datenbezug hat, sozusagen Ich habe die und die Daten und wenn ich die in die Zukunft ziehe, was man jetzt auch so macht, als Trendforschung, dann wird es da und dahin führen.
00:15:55: Sprecher 1 Ich hoffe, dass wir damit vielleicht noch mal eine andere in eine andere Spürbarkeit und auch in eine andere und auch in eine andere Vorstellungskraft bekommen. Was es eigentlich so heißt, wenn wenn wir Ökosysteme einfach so auseinanderpflücken. Ich glaube, dass wir da einfach noch viel Wissenslücken haben und ich glaube, dass da KI helfen kann.
00:16:11: Sprecher 2 Spannend. Ja, ich bin bin sehr gespannt, was das angeht und ich hoffe, dass wir da ganz genau darüber berichten können, weil wir schon so viel tun, schließen wir das Thema KI ab und springen wieder zurück zum Thema Elefanten und Elfenbein, weil da haben wir auch wunderschön Erfolg zu verzeichnen. Ja, nehmen uns gerne da.
00:16:26: Sprecher 1 Wir haben eine eine riesengroße Kampagne unternommen, warum es Kampagne wichtig mit Elfenbein und und Elefanten. Es ist einfach immer noch so, dass die Nutzung von Elfenbein einfach in unterschiedlichen kulturellen Aspekten einfach eine große Relevanz hat. Vor allem in China oder auch in Vietnam, also in Indien, in Südostasien. Und ist da einfach ein wichtiger Teil, es aufzuklären, also gar nicht zu verbieten, sondern einfach auch aufzuklären.
00:16:49: Sprecher 1 Und wir haben eine riesengroße Kampagne gefahren, sagt man das glaube ich so in in richtig und einfach auch noch mal aufmerksam gemacht. Also auf die sozusagen Gefährdung, die durch Elfenbein Nutzung oder auch sozusagen den Verkauf und den Handel von Elfenbein irgendwie zurückzuführen ist und die ich glaube, haben 273 Millionen Menschen erreicht, was unfassbar viel, also unfassbar viel ist.
00:17:12: Sprecher 1 Und da hat sich wirklich ein Teil dieser Kampagnen erreichten oder die sozusagen auch die die Kampagne begleitet haben, dazu committed zu sagen Nee, wir sprechen uns dagegen aus, das ist ein starkes Wort. Also vielleicht, was so ein bisschen in asiatischen Kulturen gearbeitet hat, also dass sich jemand ganz zu ein konkretes Nein, also zu sagen, nutze es nicht mehr.
00:17:30: Sprecher 1 Das ist ja ein Commitment, auf das man gut bauen kann, wo man sagen kann okay, gut, wir haben, wir haben sozusagen mal einen ersten Trittstein, einen ersten Meilenstein, auf dem man irgendwie auch weitergehen kann. Und das ist insofern ich habe das vorher so gesagt, ich habe offen darüber reden sollen, weil natürlich nur eine erfolgreiche Kampagne macht den Elfenbeinhandel nicht weniger.
00:17:47: Sprecher 1 Aber man sieht durchaus, dass dieser, dass diese Bewusstseinsbildung, die wir haben und einfach auch die Auseinandersetzung damit zumindest den Effekt hat, an sich damit zu beschäftigen. Woher kommt das Elfenbein, das, was ich da sozusagen kaufe oder auch gerade, dass es vor allem Touristen, die kommen, sagen Ach, das ist ein schönes geschnitztes Andenken oder so ein schönes Souvenir, das nicht mit einfach ein Bewusstsein zu bilden für die, für die Menschen, die jetzt in China leben und die vielleicht einen anderen kulturellen Bezug haben, vielleicht auch die, die jetzt einfach gar nicht das Wissen haben und vielleicht einfach nur als als Tourist oder manchmal auch als Geschäftsleute.
00:18:16: Sprecher 1 Das auch ein großes Nein. Das wird oft als Geschäftsgeschenk überreicht, das man darüber einfach aufklärt und sagt, Also einfach nicht zu sagen kauft es nicht. Aber zu sagen, wenn ihr das kauft, das ist das, was sozusagen hinten dranhängt und das Rechte hat, so und wo dann einfach viele dann doch glaube ich einfach mit einem anderen Bewusstsein anders handeln.
00:18:34: Sprecher 1 Und das der Anfang von allem, dass wir es ein bisschen anders verstehen und dann das ist unser Handeln beeinflusst.
00:18:40: Sprecher 2 Absolut. Ich habe das im Podcast erzählt, dann kann ich euch auch gerne verlinken. Da geht es noch mal um Arten Handel. Das ich das früher aus den 90er noch kenne, wenn man zu den Nachbarn gegangen sind und so Hasenfiguren aus Elfenbein und ich das damals sehr bewundernswert fand, weil wir so was nicht hatten. Und mittlerweile würde ich denken also wie stellst du dir noch dahin, würde ich nicht mehr machen.
00:18:59: Sprecher 2 Also es ist schon alleine in meiner Lebenszeit sich ein wahnsinniges Leben zerstört hat.
00:19:05: Sprecher 1 Das stimmt absolut sehr.
00:19:07: Sprecher 2 Und das wird sich ja dann auch auf die Elefanten auswirken. Also Elefanten sind happy. Und noch eine Art des Happy, die Meeresschildkröte, denn die Zahlen haben sich erholt von stark gefährdet, auf nicht gefährdet herabgestuft. Eine Verbesserung um gleich drei Kategorien auf der Roten Liste. Was hat diese Erholung möglich gemacht.
00:19:25: Sprecher 1 Dass eine Meeresschildkröten an eine sehr schöne Meeresschildkröte. Und man muss sagen, warum sind diese Beispiele so wertvoll? Für mich sind die Beispiele so wertvoll, weil wir in so einer Zeit leben, wo vielleicht mancher sich fragt Ach, lohnt sich das so? Lohnt sich das, den Müll aufzuheben oder lohnen sich Aktivitäten? Es ist doch eh alles umsonst so und das ist etwas, wo ich so denk Oh, das ist diese Art von von Resignation oder diese Art auch irgendwie so, dass man denkt, ich habe keine Selbstwirksamkeit.
00:19:49: Sprecher 1 Das ist, glaube ich, das, was es so fürchterlich deprimierend machen könnte. Sind wir aber heute nicht und bin ich grundsätzlich nicht. Wichtig ist, an so einem Beispiel zu zeigen Die haben sich deswegen erholt. Das ist das Engagement von von unglaublich vielen unterschiedlichen Partnern, dass man zum Beispiel so die Plätze sozusagen besser schützt, wo die Meeresschildkröten ihre Eier legt, dass die irgendwie das Tier, dass die Schlüpflinge sozusagen das Meer erreichen, wenn sie da, wenn sie sozusagen aus ihren Eiern schlüpfen, dass man sicherstellt, dass da nicht irgendwie keine Ahnung, die Touristen 380 irgendwie liegen und Sonnenschirme aufstellen, dass man schaut es zum Beispiel die das interessant die geschlüpften Meeresschildkröten, die orientieren sich am Mond und sie sozusagen
00:20:29: Sprecher 1 Vor allem nachts bewegen sie sich zum Meer, weil sie dem Mond folgen. Manchmal ist aber die Beleuchtung an diesen Stränden so grell und so hell, dass sie die Orientierung verlieren. Sie finden das Meer nicht vielleicht auch so ein Wissensvorsprung zu nutzen. Und es zeigt sich eben zum Beispiel total gut zu sagen, es sind dann eben solche Maßnahmen, die halt dann einfach einen Erfolg haben.
00:20:47: Sprecher 1 Man sagt naja, kann man so Meeresschildkröten schützen für ein paar Wochen, was bringt das schon? Das bringt ne Menge. Und über die Jahre hinweg ist es dann eben, dass sich manche Arten eben auch erholen. Nicht nur alles verschwindet, sondern dass man sieht oh, von stark gefährdet, zu nicht gefährdet. Das ist ein wahnsinnig weiter Weg. Dazwischen passiert jahrelang eine Menge und Aber das was da passiert, das machen Menschen, das ist also das, das sind in aller dabei und das ist, glaube ich, so wichtig, warum das relevant ist, was wir tun, mit wem wir es tun.
00:21:13: Sprecher 2 Aber ich finde auch gerade, was du gesagt hast, das sind unglaublich schöne Beispiele, die schnell umsetzbar sind. Na ja, das dauert irgendwie 20, 30 Jahre, bis ich ein Gebiet oder so was erholt, dass wir deswegen nicht hin dürfen. Aber dass ich mich genau an diesen Strand jetzt nicht hinlege, das die Lampen nachts ausgemacht werden, das sind so Sachen, die man unfassbar schnell setzen kann und die man gar nicht lange drüber nachdenken muss und relativ schnell Erfolge sieht.
00:21:35: Sprecher 2 Wie Meeresschildkröten jungen solange es deutsches Wort, das es mehr gibt und dadurch die Zahlen wieder steigen. Wir haben noch eine Art, wo es mehr Jungen gibt. Wir springen wieder zurück nach Deutschland, zu den Russen. Wir mittlerweile 200 Luchse, wieder zurück in Deutschland. Der WWF ist ein ganz, ganz großer Enabler in dem Bereich Was? Was machen wir genau hier?
00:21:59: Sprecher 1 Also das eine ist ja eine Art zu haben in so einem dicht besiedelten Land wie Deutschland. Und das andere ist aber eine Art auch zu ermöglichen oder sozusagen Trittsteine zu schaffen, damit sich die einzelnen Artgenossen auch finden. Also einen einzelnen Luchs im Wald, der macht halt noch kein Nachwuchs, weiß es auch nicht und die müssen sich auch finden und und nicht nur, dass sie sich finden, sondern es ist auch wichtig, dass sie sich mit einer bestimmten Vielfalt finden, weil sonst so eine genetische Isolation gibt.
00:22:23: Sprecher 1 So ist vorbei mit Biologie diese Trittsteine zu schaffen und zu schauen, dass die das. Dass Luchse in dem Fall von dem einen Trittstein zum nächsten Trittstein kommen und die haben so manche Trittsteine. Wir haben im Harz, wir haben es im Pfälzer Wald, wir haben im Bayerischen Wald Netz auch den Thüringer Wald. Das sind diese wichtigen Trittsteine, die sozusagen durch Deutschland sich jetzt einfach ziehen, wo der WWF sehr intensiv dazu arbeitet, um zu schauen, dass diese Trittsteine erstens ökologisch intakt sind, es einen guten Lebensraum darstellen, aber das sozusagen auch die die Verbindungsachsen sozusagen zwischen diesen diesen Trittsteinen, dass sie intakt sind oder so auch dann genutzt werden von Luchse, sodass sie sich fortpflanzen können und vermehren
00:23:00: Sprecher 1 können und und da hat der WWF ja sicherlich eine tragende wichtige Rolle schon seit vielen Jahren und und verbindet aber vor allem ich denke, der WWF, wir sind vor allem auch ganz viel Plattform. Wir sind, wir sind die Organisation, die halt wichtige Partner zusammenbringt. Und die kommen dann eben aus der Politik, die kommen aus der Gesellschaft ganz stark.
00:23:16: Sprecher 1 Die Gesellschaft lebt mit diesen sozusagen wieder wieder zurückkehrenden Arten, aber natürlich auch mit Wirtschaft, mit wirtschaftlicher Nutzung und dann eben auch mit anderen Umweltschutzorganisationen. Ob es der NABU ist oder BUND, die wir sind, wir sind da so sozusagen eins. Aber das mag auch alles gut orchestriert sein und und mit guten Daten auch da wieder auch unterminiert sein. Das irgendwie, dass man da die richtigen Schritte setzt.
00:23:40: Sprecher 2 Absolut wichtig und richtig. Ich möchte bei dem Thema Baby noch kurz bleiben, aber offiziell sind sie auch keine Babys, sondern Jungen. Ja, trotzdem Leoparden, Baby Jungtier haben wir entdeckt. Es gab ein Foto aus dem Kaukasus. Wir haben uns wahnsinnig darüber gefreut. Warum.
00:24:00: Sprecher 1 Aber das sind schon wirklich wahnsinnig einzigartige, seltene Aufnahmen. Das ist einfach mal sich selber grinsen. Also das ist halt einfach. Das passiert halt ganz selten, dass man das erlebt und das ist also gerade in Armenien da, in diesem, in dieser Kaukasusregion. Es ist ja so, Aserbaidschan, Armenien und Georgien, wir sind da seit Jahren auch mit den Partnern vor Ort am Arbeiten und.
00:24:21: Sprecher 1 Und da geht es halt immer in diesem das ist halt immer dieser dieser Handschlag, dieser enge Schulterschluss zwischen Ökosystem, Schutz und und Artenschutz. Und wenn dann die ARD einem Recht gibt, dann ist es halt ein Geschenk, wenn die Art sagt Hey, ich, ich habe hier ein Ökosystem, in dessen, in dessen sozusagen Gegebenheiten ich mich fortpflanzen. Also erstens, weil ich Partner finde, mit denen ich mich fortpflanzen kann und b weil ich auch in dieser, in diesem Umfeld meine Jungen aufziehen kann.
00:24:47: Sprecher 1 Dann ist das halt die größte Antwort, die Naturschutz haben kann. Und so einen persischen Leoparden auf der falle festgehalten zu sehen. Also das, das ist halt einfach ein man kann es ein Biologe sagen das ein Indikator, dass die natürlich bisschen spröde aber es ist so es ist halt ein lächelnder, wunderschöner Beweis, dass das manches aufgeht und dass es einfach Regionen gibt, auf die man bauen muss und bauen sollte, weil es sind halt so die letzten, die letzten Biodiversitätsfestungen, die die Welt halt braucht.
00:25:14: Sprecher 1 Deswegen ist es toll.
00:25:16: Sprecher 2 Ja, ja, ja, zauberhaft, zauberhaft. Ich pack euch das auch in die Shownotes. Also ihr findet nachher ganz, ganz viele Links, da guckt sie euch alle an, wenn euch ein bisschen was fürs Herz haben wollt. Tierbabys haben wir auch. Schönes Stichwort hast du gerade genannt Ökosysteme. Wir haben zwei Lebensräume, die wir dieses Jahr ganz, ganz toll gefeiert haben. Waren einmal Asien, einmal Afrika.
00:25:38: Sprecher 2 Wir fangen an mit Asien, mit Vietnam und Laos. Warum haben es die beiden Länder auf unsere Erfolgsliste geschafft?
00:25:46: Sprecher 1 Also weil die Grenzregionen Laos und Vietnam, also dieses so eine die Zentrale einer Mieten oder ist eine Bergkette, die ist unglaublich artenreich und der WWF ist da seit vielen, vielen, vielen Jahren. Und wir haben da angefangen mit einem, mit einem einer der ersten internationalen Projekte, die finanziert worden sind damals von der internationalen Klimaschutz Initiative, heute bekannt als ICI.
00:26:08: Sprecher 1 Also jeder hat es mittlerweile hat es wirklich hat es ja jetzt auch Rang und Namen gemacht und das waren die ersten, die wir da so umgesetzt haben. Dann gibt es so eine zweite Phase, dann gibt es eine dritte Phase und da bleibt man irgendwie auch dran und dann sieht man jetzt die nach diesen vielen Phasen, die da umgesetzt worden sind mit dem WWF, Laos, mit dem WWF, mit unzähligen Partnern, vor allem auch mit Rangern vor Ort in der Fläche.
00:26:31: Sprecher 1 Dass diese Konzepte einfach aufgehen und der Erfolg an diesem, an diesem großen Gebiet ist erstens, dass neue Schutzgebiete ausgewiesen worden sind. Das Gezählten Asien ist vergeben. Eigentlich. Es gibt nicht mehr die großen Ausweisung. Wir hatten das eine Zeit lang nur mit der russischen Arktis oder auch im russischen Fernen Osten. Das sind wirklich noch Riesenflächen. Wir haben das leider aufgrund der politischen Situation so als Möglichkeit verloren, weiter in der russischen Arktis zu arbeiten.
00:26:55: Sprecher 1 Aber sonst so in Asien, gerade in Südostasien noch Flächen zu einer Ausweisung zu bringen, das ist. Das allein ist schon spektakulär. Und es ist so gelungen, mit diesem Engagement. Und dann aber ist es auch so, dass wir haben man spricht oft in Südostasien von MTI Forest, also die, die sind leer. Man weiß auch wenn man in asiatischen Wäldern sind, ist es einfach still.
00:27:15: Sprecher 1 Also sind nicht Vogelstimmen oder dass man irgendwie wahnsinnig viele Geräusche hört, so wie wir das so vielleicht uns vorstellen, sondern die sind oft einfach, ich würde sie fast sagen leer gefressen, weil einfach dort sehr viel hassen, es auch in der Vergangenheit viel gewildert worden ist und einfach leer geräumt worden ist. Aber weil man auch einfach viele Arten fängt, mit sogenannten Schlingfallen für Busch Fleisch, also für eine meistens so die die Städte, die so in der Nähe liegen.
00:27:40: Sprecher 1 Dort wird einfach viel Buschfleisch angeboten und auch verkauft und genutzt und das absorbiert einfach die Arten aus diesen, aus diesen letzten wertvollen Waldbeständen. Und allein in dieser Projektlaufzeit ist so die ja diese ganze Schlingfallen Aktivität um 95 % gesunken, weil und unzählige Ranger da in diesen unwägbaren Gebiet unterwegs sind und haben 120.000 Schlingfallen daraus gezogen. Also allein, dass man das.
00:28:06: Sprecher 1 Man fährt da ja nicht mit der Das ist ja irgendwie süß, vor allem das meiste ist zu Fuß oder mit Mopeds. Also ich habe mit manchen von denen so in thailändischen Kontext auch gearbeitet gesehen, wie die sozusagen unterwegs sind und so, dass es wirklich spektakulär und deswegen ist es auch wirklich einfach ein großer Erfolg zu sehen, dass diese diese Mischung aus Wir haben ein großes politisches Commitment also wir sind so ganz oben auf dieser Skalierung zu sagen, okay, so ein Projekt, das geht auch mal zu internationalen Konferenzen, das nutzt die Umwelt, das Umweltministerium hier oder die Regierungen in in den Ländern vor Ort.
00:28:38: Sprecher 1 Also sozusagen diese Ebene und dann es aber runter zu deklinieren, zu sagen, ja, das geht aber auch in, na, in regionale Strukturen dann herunterzubrechen, sagen wir sind in lokalen Strukturen, wir arbeiten mit mit den lokalen Partnern, wir arbeiten mit den Ranger im Feld, wir, wir bilden auch neue Ranger aus. Wir schauen, dass die gut ausgestattet sind, wir arbeiten mit Wissenschaft usw, also dieses Konglomerat, dieses Orchester an Partnern.
00:29:00: Sprecher 1 Wenn das dann am Ende sozusagen einfach dahin führt zu sagen Hey, es hat wirklich einen Unterschied gemacht und der ist messbar, das nicht nur irgendwie Naturschutz, Fantasie, dann ist es schon ein großer Erfolg. Und wie gesagt, es sind aber meistens die Erfolge, die halt einfach mit mit 101520 Jahren einfach Engagement und Dranbleiben zu erzielen sind und nicht, weil wir jedes Jahr die Strategie ändern und denken Oh, wir haben eine neue Idee.
00:29:21: Sprecher 1 Das ist einfach. Da ist wirklich Kontinuität ist Everything sehr.
00:29:25: Sprecher 2 Gut, leitet auch wunderbar an unser nächstes Gebiet einen Ungarn, ist also ein Gebiet in Tansania und Kenia. Da sind wir auch seit sehr vielen Jahren sehr aktiv und es ist dieses Jahr auch bei unseren Erfolgen mit dabei.
00:29:37: Sprecher 1 Ungarn ist das eine spannende Geschichte, weil wir natürlich, es merkt man ja auch an Vietnam, Laos, also wir, wir sind in so grenz grenzübergreifenden Landschaften unterwegs, weil halt Arten machen halt jetzt nicht an den Landesgrenzen halt, deswegen ist es halt dort, wo das in solchen Grenzregionen ist, einfach wahnsinnig sinnvoll. Sozusagen. Die Länder einzubeziehen, die in dieser Landschaft sind oder dafür verantwortlich sind.
00:30:00: Sprecher 1 Und gerade Ungarn ist ja Tansania. Kenia ist ein super Beispiel. Ich denk, ich fange mal mit einem Bild an, ich glaube das. Also bei mir war das zumindest in meiner ganzen Kindheit wahnsinnig lebendig und ich glaube, selbst bis heute ist es bekannt. Wir kennen diese diese großen Wanderungen, die es so gibt für die Serengeti und für die Gnus und die Zebras.
00:30:17: Sprecher 1 Zu Millionen einfach diesen Fluss überqueren. Und wir schauen ja dann oft auf diese Flusssysteme und wir denken, die kommen ja so von irgendwo her kommen die halt. Und diese Flusssysteme, die kommen aber einfach meistens von intakten Waldsystem, also weil dort sind die Rückhalte sind die Rückhaltebecken dieser dieser Fluss Landschaften, weil nur dort sozusagen einfach nicht Wasser über erodierte Flächen einfach davon fließt, sondern es wird gehalten und wird sozusagen wieder haltbar gemacht von der Natur selbst und der Mare Fluss oder auch andere Flusssysteme, die sind einfach hochrelevant.
00:30:46: Sprecher 1 Eben genau für die sehr großen Wanderungen, aber auch für diese intakte Landschaft. Und der WWF hat dort vor vielen Jahren angefangen, den Bestand, also das, was noch da ist an intakter Graslandschaft, aber auch an intakter Wald, Landschaft zu nehmen und zu sagen, wie kann man das erhalten und wie kann man das wieder miteinander verbinden und hat angefangen Bäume zu pflanzen, allein letzten zwölf Monaten.
00:31:09: Sprecher 1 Das ist jetzt 1 Million Bäume, die gepflanzt worden sind mit vielen, vielen Partnern. Also die uns unterstützen, vom Privatsektor zu irgendwie institutionellen Zuwendungen und damit also das macht der WWF nicht alleine. Aber Bäume zu pflanzen und aber auch nicht nur einfach zu pflanzen, sondern zu gucken, was sind heimische Bäume, welche sind gut an den Klimawandel angepasst, Welche können überhaupt gut diese Wasser Wasserspeicher Funktion wahrnehmen?
00:31:30: Sprecher 1 Überleben auch genau Welche sind relevant für die Arten, die dort vor? Und es ist ja alles ein feines Rädchen, was da aufeinander abgestimmt ist. Und es ist ein großartiger Erfolg, weil man einfach sieht, wie eben auch mit diesen gepflanzten Bäumen, wie auch alles wieder wie andere Sachen wieder zurückkehrt. Die Natur ist auch dann toll, wieder zu erobern, wenn man ihnen, wenn man ihr die Chance lässt und wie man einfach auch sieht es Dürreperioden irgendwie anders sozusagen durchlebt oder vielleicht resilienter durch durchlebt werden in der Landschaft, wo Bäume gepflanzt worden sind, dass man aber auch sieht, dass gerade wo, wo auch sich wieder gute krass Landschaften dann da auch wieder etablieren oder oder restauriert werden, dass
00:32:05: Sprecher 1 dann meistens kommen dann ja die Grasfresser zuerst und den Grasfressern folgen die Pflanzenfresser. Also alles ist miteinander eins und. Und dann sieht man, dass diese Landschaften einfach belebter sind und intakter sind. Und sie hat ihre Ökosystemfunktion erfüllen können. Das ein super Erfolg, was noch so ein größerer Erfolg ist. Aber der ist dann oft, der ist vielleicht verbunden, weil man halt mal angefangen hat.
00:32:23: Sprecher 1 Ne, wir sind ja dann, wir können ja auch endlos diskutieren, soll man es jetzt machen, sondern es nicht machen. Und manchmal ist einfach auch mal gut anzufangen und dann.
00:32:29: Sprecher 2 Einfach mal machen.
00:32:30: Sprecher 1 Einfach mal machen und dann quieken. Nach Lust zwar, aber man muss halt mal machen und und dann vielleicht auch Zu sehen hat die kenianische Regierung, der jetzt zu neun so eine Restoration Strategie, also so eine na ja, so zum Restaurieren oder renaturieren fest festgelegt oder beschlossen und möchte 15 Milliarden Bäume pflanzen. Und die Die Weltbank hat gesagt, sie geben dafür 400 Millionen US Dollar mit rein, um das zu unterstützen.
00:32:56: Sprecher 1 Ich sage nur, es ist diese Trittsteine zu schaffen, so die was ins Rollen bringen, dass das schafft einfach macht einfach einen Unterschied. Und als Ungarn ist das ein super Beispiel dafür. Auf jeden Fall.
00:33:05: Sprecher 2 Und macht Mut das wohl auch mit mit dem heutigen Podcast Macher Mut machen zeigen Es funktioniert ganz ganz viel Aktuell.
00:33:12: Sprecher 1 Ja und und dieses Fund und das macht also vor allem zuversichtlich zu sein, wären natürlich auch dafür gemacht, so dieses Haar in der Suppe zu finden. So dieses dieses große Aber und so und das wir nicht so in diesem aber hocken und und da irgendwie auch einfach damit zu viel Zeit verbringen mit diesen Abers, sondern dass wir halt, dass wir halt sagen trotzdem und dass wir halt oder nichtsdestotrotz oder allen Widrigkeiten zum Trotz aber das Aber, das Aber es gibt es immer, aber das Dafür ist gar nicht so viel Zeit.
00:33:39: Sprecher 2 Oder einfach mal starten und genau und dann anpassen und nicht alles bis zu Ende denken und überlegen Welche Hürden können denn alle kommen In der Zukunft finde ich auch mal ganz wichtig. Einfach mal loslegen und dann lieber mal ein mal gegen die Wand laufen und dann gucken Ah, ich muss doch vielleicht rechts rum.
00:33:54: Sprecher 1 Und die Natur hilft uns. Also die sind es ja auch an, es ist ja dann nicht mehr man dann halt den Rest macht die Natur ja selbst. Aber müssen halt so ein bisschen diesen Initiator der müssen wir, der müssen wir sein. Ja.
00:34:02: Sprecher 2 Ich möchte ganz gerne noch über für mich so ein bisschen das Naturschutz Thema schlechthin sprechen der Amazonas. Weil es ist so für mich seit der Kindheit Amazonas Naturschutz wichtig, Lunge der Erde und für mich ist tatsächlich in meinem Kopf auch noch so ein bisschen verankert Amazonas gleich Regenwaldzerstörung. Es ist ein Abwärtstrend. Das ist bei mir in so einem Kopf.
00:34:27: Sprecher 2 Aber tatsächlich reden wir heute in unserem Erfolge Podcast auch über den Amazonas. Und das freut mich, dass ich vielleicht diese Konnotation heute mal ändern kann. Mit dir. Ja, deswegen machen wir ja bitte.
00:34:41: Sprecher 1 Überlegt mal, wo ich anfange. Also es gibt ein es gibt ein Bild. So ist ein bisschen auch diese Idee entstanden, mal zu sprechen, was was großartiges auch erreicht ist. Es gibt ein Bild und da schaut man auf aus dem Weltall, auf die Erde und kann den Amazonas Regenwald sehen, weil er so groß ist. Das ist nicht alles. Es ist ein riesen Schutzgebiet.
00:35:01: Sprecher 1 Es Netzwerk von 100 Schutzgebieten und da sind ungefähr 50.000 Menschen beteiligt, also vor allem Indigene, auch in den Territorien. Und es hat eine Fläche von 60 Millionen Hektar, das fast doppelt so groß wie Deutschland. Und dieses Schutzgebiet ein Netzwerk, das hat sogar Bolsonaro überlebt. Und das will was heißen. Man sieht es, wie gesagt, man sieht es aus dem Weltall als ein ein Bollwerk gegen die Zerstörung.
00:35:24: Sprecher 1 Und man sieht aus diesem dieses Weltallbild weg. Kann man es irgendwo einblenden. Jetzt im Podcast natürlich schwierig, aber man sieht, wo auch die sich bewegen.
00:35:31: Sprecher 2 Ist wieder in den schon.
00:35:31: Sprecher 1 Super, ist ja super. Also wenn sie sozusagen jedenfalls diese auch so kleinen Brandnester bei der Amazonas zu vielen Jahreszeiten brennt und man sieht aber wie einfach dieser wie dieser intakte, wie dieser intakte sozusagen Herzschlag da drin liegt und man und das gibt einem finde ich Hoffnung und Zuversicht das ist so besonders dieses oder überhaupt ist es besonders diesen dieses per comunidad ist, weil es ein Beispiel ist, dass der Amazonasregenwald natürlich unfassbar unter Druck ist, wie du gesagt hast.
00:35:59: Sprecher 1 Und es und ich möchte auch diesen Druck auf gar keinen Fall damit lockern, zu sagen auch ja, es sieht alles gut aus, jetzt passt wieder alles.
00:36:05: Sprecher 2 Ist ja jetzt.
00:36:06: Sprecher 1 Genauso das Mittel, die die Gefahr, wir sind ja auch so ein bisschen, wir sind ja da auch manchmal auch so ein bisschen phlegmatisch, der Druck ist schon weiter hoch. Man sieht aber das, was geschafft wird und was jetzt auch durch die letzten, also Klimakonferenz und letztes Jahr Biodiversitätskonferenz, wo es ja ganz viel war, ja, sozusagen war deshalb so die die Kopfes für das Volk also wo ganz viel auch indigenen Vertretungen da aber das ist einfach eine andere Stimme bekommt und es passiert nicht mehr einfach nur so im Stillen, sondern man sagt Hey, es gibt da einfach Schutzgebiete und wir haben das irgendwie erreicht.
00:36:35: Sprecher 1 Und es ist vor allem auch für für die Indigenen und dort, wo wir halt indigenen Naturschutz haben oder sogenannten Local Filed Conservation, also wo der Gemeinde basiert. Das ist halt am erfolgreichsten. Und das ist so ein Beispiel, wo man, wo man einfach wahnsinnig eindrücklich erkennen kann, so was das einfach was große Erfolge machen und ist vor vielen, vielen Jahren, ich glaube mittlerweile Jahrzehnten von unserem deutschen Entwicklungsministerium mit losgetreten worden.
00:36:57: Sprecher 1 Der WWF war da stark mit drin. Es ist auch wieder Jahrzehnte her. Die Weltbank ist eingestiegen mit Leider sind da viele Partner mit drin und heute ist es sozusagen ein großes repräsentatives Erfolgskonstrukt, was eben auch gerne auf Konferenzen usw ja auch noch mal gelauncht wird oder erweitert wird, so dass es das sicherlich toll, was ein weiterer toller Punkt ist.
00:37:15: Sprecher 1 Das habe ich aber erst auch gelesen in der Vorbereitung auf den Podcast. Hier ist dieses Jahr ein Rückgang. Gab der Entwaldung im Amazonas im brasilianischen Teil des Amazonas, ich glaube um 11 %. Das ist der niedrigste Stand seit 2014. Das ist eindrücklich. Es ist, was so traurig ist, dass ich glaube, es ist halt ein großer Unterschied, ob Bolsonaro an der Macht ist oder Lula.
00:37:34: Sprecher 1 Und man sieht halt, dass das einen Unterschied macht. Und man sieht dann immer diese kurven artigen Verläufe, je nachdem, wer da gerade das Sagen hat. Aber jedenfalls jede jeden, sozusagen Reduktionszumindest Periode oder Legislaturperiode, die muss man halt mitnehmen. Aber das ist natürlich wahnsinnig großartig. So, das ist schon echt in dem Ganzen, was alles eingerissen wird dieses Jahr und eingerissen wurde man denkt nie, nie, nicht doch nicht überall.
00:37:59: Sprecher 2 Genau. Und eine Sache, die du auch gerade schon so leicht angedeutet hast mit der Weltklimakonferenz. Da wurde ja bekannt gegeben, dass es einen Job First forever Facility geben wird. Ein Regenwald Fonds, der wurde schon angekündigt, jetzt ist er da. Und von diesem Fonds werden ja noch zwei zu 20 % die Indigenen zumindest mit unterstützt. Den Regenwald zu erhalten. Wie erging es dir, als du das gehört hast?
00:38:23: Sprecher 1 Das ist großartig. Also da gab es ja auch viele Abers wie immer. Aber das ist insofern so großartig, weil endlich mal jemand und in dem Fall Brasilien ein Vorschlag auf den Tisch gelegt hat und gesagt hat einfach mal machen, das da war man ja gerade schon mal und dass das natürlich so einfach nicht ist und es natürlich wahnsinnige finanzielle Commitments das schon klar und es die ganze Finanzstruktur und Architektur dahinter ist echt kompliziert.
00:38:44: Sprecher 1 Da reicht die Zeit jetzt nicht.
00:38:45: Sprecher 2 Aber aus. Sagt er ja auch im Podcast.
00:38:47: Sprecher 1 Ja das ist super das Robert Menschen die können das wissen nicht was erklären es ich aber was glaube ich? Die Zusammenfassung ist ist, dass Staaten, vor allem staaten, dafür belohnt werden, ihren Wald stehen zu lassen, anstatt ihn abzuholzen oder abholzen zu lassen. Und weil alles, was wir da auch besprechen, dass also Naturschutz kostet einfach auch Geld. Es ist ja nicht mehr der Krise Glocken Naturschutz, sondern was zu sagen.
00:39:09: Sprecher 1 So, das ist jetzt geschützt und uns interessiert der Rest nicht, sondern natürlich alternative Einkommensquellen zu schaffen, Alternativen zum Ressourcenhunger zu schaffen und irgendwo auch so zu sehen, endet Nicht, dass wir sagen auch Ja, die Industrienationen, wir, wir haben ja allen Anspruch und alles Recht auf Konsum, Aber ihr da im globalen Süden, das wäre schon super, wenn ihr ein bisschen ein bisschen leiser tretet und schützt immer euren Wald.
00:39:30: Sprecher 1 Aber wir können leider nicht. Das ist natürlich so ein bisschen so ein was dahinter steckt. Jetzt kommt es vor allem darauf an, dass es gut gemacht wird zu sagen Nee, wir sind da gemeinsam verantwortlich, aber ihr habt den Wald nun mal um, wissen aber mit Verantwortlichen, die mir das auch finanziell mit unterstützen. So, und Deutschland hat ja auch jetzt da irgendwie mal nach einigem hin und her und an die einige Peinlichkeit ist, darf mir auch mal kurz sagen, hat er dann auch irgendwie gepetzt und und ich glaube, dass das jetzt schon auch eine starke, hoffentlich Sogwirkung hat zu sagen okay, da kommt es noch ein bisschen mehr Geld in diesem, in dieser Facility zusammen.
00:40:00: Sprecher 1 Und dann kommt es vor allem darauf an, dass es wie gesagt gut, gut in der Architektur funktioniert, damit dann auch die Indigenen, wie du es gesagt hast und aber auch die die Tropenwälder an sich da wirklich auch gut, gut rausgehen damit.
00:40:11: Sprecher 2 Ich will nur es gar den perfekten Teaser gemacht für den Podcast, den ich aufgezeichnet habe mit unserer Klimachefin und unseren Lateinamerika Boss, nämlich den Sonderweg von Deutschland beim Thema F. Ich verlinkt euch den auch ebenfalls in den schon. Das hört er sehr, sehr gerne rein. Da gehen wir noch mal genau darauf ein, was da so passiert ist und welche Bedeutung das alles hat.
00:40:31: Sprecher 2 So, jetzt haben wir das ganze Jahr durchgesprochen, jetzt noch mal die Highlights für dich rausgesucht Wie geht's dir so, wenn du jetzt zurück schaust, was war für dich das bewegendste Highlight? Der der stärkste, emotionalsten Moment im Bereich Naturschutz aus den letzten zwölf Monaten?
00:40:52: Sprecher 1 Also ich habe mich nochmal das war zwei ich habe eigentlich habe einen Moment der ist gar nicht so Moment und es ist eher ein Zustand ich habe einen Zustand und der ist ich fühle mich ein if you tank full. Also es gibt ich bin dankbar, Ich bin dankbar. Nicht, weil ich das jetzt sagen muss. Ich bin dankbar, dass es ganz, ganz viele Unterstützer, Unterstützer und Partnerin Partner gibt, die uns einfach weiter irgendwie den Rücken stärken und die an uns glauben.
00:41:13: Sprecher 1 Und die sagen Hey, mein Investment, meinen meine finanzielle Unterstützung, die ist bei euch gut angelegt, macht was draus und das machen wir. Dass das nicht alle sozusagen dem dem irgendwie polarisierenden Trend folgen und und uns damit auch so ein bisschen aus dieser reaktiven Ecke mit rausholen aus der wir dringend raus müssen, die uns helfen irgendwie, dass wir das wir nicht nur immer uns rechtfertigen.
00:41:36: Sprecher 1 Warum braucht es Naturschutz oder Klimaschutz und Transformation, sondern die das auch als ein als ein absolutes Selbstverständnis ansehen, zu sagen das muss passieren. Also ich bin. Ich bin wirklich dankbar, dass das da ganz viele hinter uns stehen und mit uns stehen, die uns finanziell unterstützen, die uns mit einer Stimme unterstützen, die uns irgendwie die uns irgendwie einfach weiter zurufen Hey, go, go, go!
00:41:59: Sprecher 1 Das ist so eine Sache, dass ich das spüren kann und dass mir das wahnsinnig viel bedeutet und vor allem eine Wirksamkeit irgendwie auch im Naturschutz weiter möglich macht. Mein großer persönlicher Highlight Moment, er muss jetzt ein bisschen persönlich, denn wir hatten ein Sommerfest mit dem WWF und. Und es. An diesem Sommerfest kam die Meldung, dass eben dieses WTO Abkommen zertifiziert ist und vor mir stand die Person, die das seit Jahrzehnten mitverhandelt hat und die stand Tränen überströmt vor mir, weil ich glaube das war die, das war die Nachricht, die hat, die hat sozusagen alles gezeigt, was sie persönlich, aber auch mit Teams und mit Verhandlungen und mit Intelligenz Reingabe da erreicht hat und man hat
00:42:38: Sprecher 1 gesehen, sie schaut aufs Handy und sie bekommt sozusagen von diesem ganzen Verhandlungstisch und von dieser Delegation bekommt sie diese Messages, dass es durch ist und dieses Gefühl, dass sie ihr zuzusehen, wie sie da, wie sie sich sozusagen einfach in Freude aufgelöst hat. Das war so ein Mann, wo ich gedacht habe Was sind wir großartig. Das war so mein persönliches Highlight, wo ich gedacht hat, wir können echt was werden, das ist schon toll.
00:42:59: Sprecher 1 Und da manchmal beiwohnen zu dürfen und und das beobachten zu dürfen, das erfüllt mich mit als mit absoluter Motivation. Das ist auch der Treiber. Auch fürs nächste Jahr da jetzt rauszugehen. Bisschen jahresendmüde wir alle, aber aber mit mit. Mit auch Kraft zu wissen da es geht eine Menge.
00:43:16: Sprecher 2 Gibt es dann etwas in 20 26 worauf du dich freust So darauf freue ich mich oder das erwarte ich und das sind meine Hoffnungen. Vielleicht auch.
00:43:25: Sprecher 1 Ach, ich freue mich darauf, weiter dagegenzuhalten. Aber das ist mein Naturell. Ich denke halt, ja, okay, komm und bringe da und bring it on. Da habe ich schon noch. Da habe ich schon noch ein bisschen Kampfgeist in mir. Und da ich schon noch auch ein bisschen, da ich noch einiges irgendwie so finde ich was das wir als Organisation, als Netzwerk so zu bieten haben, zu sagen So manche, auch manchen in Deutschland, haben man manchen Mist einfach aus der Welt so rum zu sagen, das ist einfach so nicht korrekt und es irgendwie auch besser zu machen.
00:43:48: Sprecher 1 Also ich freue mich auf das, mich da nicht kleinkriegen zu lassen oder die Organisation für die ich ja hier auch stehe. Das bin nicht ich alleine. Aber ich freue mich drauf, dass jetzt manche Sachen, die jetzt in dem, in dem ja einfach auch als Abkommen ratifiziert worden sind, zu sehen wie die in die Umsetzung es wird sehr spannend, es müssen die umgesetzt werden also jetzt auf dem Papier, auf dem Papier hilft jetzt noch nix, aber das ist schon mal toll.
00:44:06: Sprecher 1 Aber jetzt das in die Umsetzung gehen zu sehen. Ach, ich freue mich so weiter auch mit mit anderen Netzwerkpartnern. Das finde ich wahnsinnig inspirierend. Das ist, finde ich, die Schönheit dieses Netzwerkes, das wir in all diesen vielen Ländern aktiv sind, weiterhin aus diesen unterschiedlichen Perspektiven einfach zu gucken zu können, so wo, wo es große Naturschutzwirksamkeit möglich, wo muss man sie einfach auch nur bewahren, weil sie schon da ist, dass sie nicht wieder zusammenfällt?
00:44:30: Sprecher 1 Und wo macht man da neue Türen auf, die man halt aufmachen muss, damit es weitergeht und damit wir da halt irgendwie nicht nicht zurückfallen in der durchaus herausfordernden Situation.
00:44:39: Sprecher 2 Kathrin Samson Vorstände Naturschutz Viel. Wir lieben Dank für deine Zeit und für alle deine ganz Expertise und alles was du hier mitgenommen hast. Ihr habt mitgehört, wie er uns unterstützen könnt. Es geht auch auf anderem Wege, abonniert sehr gerne den Podcast, verbreitet ihn, macht uns bekannter und macht unsere Stimme lauter da draußen. Ich wünsch dir auf jeden Fall so einer von Start in das neue Jahr und wir hören uns.
00:45:04: Sprecher 2 Wir sehen uns.
00:45:05: Sprecher 1 Ich danke dir sehr. Nicht unterkriegen lassen. Schön aufstehen und laut sein.
00:45:08: Sprecher 2 Weitermachen. Einfach macht weiter. Macht nicht.
00:45:11: Sprecher 1 Still sein. Seid nicht leise.
00:45:13: Sprecher 2 Danke schön.
00:45:13: Sprecher 1 Ich danke euch, Zach.