Ein Podcast des WWF Deutschland zu Arten- und Naturschutz im 21. Jahrhundert.
00:00:00: Sprecher 1 Um das geht es hier, um unsere Umwelt, um das, was wir auch brauchen als Menschen. Wir brauchen das Grüne, wir brauchen das Draußen. Das können wir ja einfach kaputt machen. Und deswegen, finde ich, ist es einfach. Es ist meine Aufgabe, ist es unsere Aufgabe, dafür einzustehen. Und wenn es gerade mal nicht einfach ist? Ja, gut, so ist es.
00:00:19: Sprecher 1 Wenn es einfach wäre, können es auch andere machen.
00:00:22: Sprecher 2 Wenn wir über Naturzerstörung sprechen, denken viele an für eine Orte Abholzung von Tropenwälder, an schmelzende Polkappen. Alles ganz weit weg. Aber die Wahrheit ist Die Krise ist längst hier. In unseren Flüssen, in unseren Wäldern, in unserem Alltag und bei uns in Europa geraten gerade genau die Gesetze unter Druck, die unsere Natur eigentlich schützen sollen. Unter dem Motto Hands off Nature formiert sich Widerstand dagegen.
00:00:50: Sprecher 2 Das ist Living Planet, der WWF Podcast Ich bin Eileen Wegner vom WWF Deutschland. Und heute geht es darum, was sich da aktuell politisch tut und was wir und auch ihr dagegen tun könnt. Und dafür habe ich heute hier zu Gast. Ska Keller Programmleitung Europapolitik. Hallo Ska.
00:01:08: Sprecher 1 Hallo, Eileen. Schön, dass ich hier sein darf.
00:01:10: Sprecher 2 Schön, dass du die Zeit genommen hast an diesem wundervollen Freitagmorgen. Du begleitest das Thema schon seit langer Zeit. Wann war aber das letzte Mal, wo du gedacht hast. Uff. Also, das kann jetzt nicht euer Ernst sein.
00:01:23: Sprecher 1 Oh, das geht mir leider fast täglich so, immer kommen Neuigkeiten, wo? Ich denke nicht das auch noch. Und jetzt schon wieder einer. Und wenn ich mir so die Jahresplanung angucke, dann denke ich mir, das wird richtig hart werden, weil es kommt halt ein Klopper nach dem nächsten. Immer und immer mehr wird abgeschwächt. An Naturschutzgesetzen oder Klimaschutzgesetzen. Und dann, wenn ich dann vom CDU Parteitag, der heute loslegt, höre, dass sich da die Wirtschaftsvereinigung und andere beschweren, dass noch nicht genug passiert beim Bürokratieabbau, was ja so ein bisschen die Chiffre ist für Zerstörung von Natur und Klima, dann, ja dann wird mir schon ganz anders, weil was mehr wollen Sie denn noch machen?
00:02:06: Sprecher 2 Was bedeutet denn jetzt eigentlich Hands off Nature konkret und warum wird die Kampagne jetzt gerade groß gestartet?
00:02:13: Sprecher 1 Hands off Nature ist eine europäische Kampagne. Die wird organisiert vom WWF, aber auch von vielen anderen europäischen Umweltverbänden. Und gemeinsam sind wir am stärksten. Wegen haben wir zusammengeschlossen, weil wir alle zusammen sagen Wir wollen nicht, dass Naturschutzgesetze abgeschwächt werden. In der Europäischen Union gibt es verschiedene Gesetze, die uns schon lange begleiten, die super sind, die da sind, um die Natur zu schützen, die Gewässer zu schützen, die Wälder zu schützen.
00:02:42: Sprecher 1 Und die sollen jetzt abgeschwächt oder abgebaut werden. Und da haben wir gesagt das kann ja wohl nicht sein, dagegen müssen wir uns wehren. Und deswegen gibt es die Hands of Nature Kampagne Hands auf heißt also Hände weg von unserer Natur, weil letztendlich sind wir alle davon betroffen. Es ist ein gemeinschaftliches Ding, ob es der Natur gut geht, ob es eine gute Luftqualität gibt, eine gute Gewässerqualität, das geht uns alle an und deswegen sagen wir Hände weg von der Natur.
00:03:08: Sprecher 2 Wir sehen, glaube ich, mittlerweile alle die Dringlichkeit, dass wir unsere Natur besser schützen müssen, dass wir einiges tun müssen. Warum wird denn jetzt, gerade jetzt so eine Abschwächung angegangen? Will zumindest in meinem naiven Kopf nicht ganz rein.
00:03:22: Sprecher 1 Ja, in der Tat. Wir haben eine große Klimakrise. Das haben ja mittlerweile die meisten verstanden. Aber wir haben eben auch eine große, große Biodiversitätskrise, was heißt, dass die Artenvielfalt schwindet, sowohl bei Tieren als auch bei Pflanzen. Und das ist wirklich eine krasse Entwicklung. Das können wir selber sehr gut beobachten. Wenn auf dem Balkon, im Garten oder im Alltag wir immer weniger Vögel sehen, zum Beispiel Insekten, ist ein ganz wichtiges Beispiel.
00:03:49: Sprecher 1 Viele Arten sind einfach schon verschwunden, fast komplett weg. Und eigentlich müssten wir jetzt sehr, sehr viel dagegen tun, dass immer mehr Arten verschwinden. Das Problem ist aber, dass gerade alle Welt nur darüber redet, Wie können wir unsere Wirtschaftskraft steigern? Und das ist ja an sich auch ein wichtiges Anliegen, weil wir haben ja wirtschaftlich schon einige Probleme. Die kommen unter anderem daher, dass zum Beispiel in China die Regierung krass subventioniert.
00:04:15: Sprecher 1 Vieles an Überproduktion, was halt dann hierher nach Europa kommt und zu Preisen, wo wir halt nicht mithalten können, weil wir halt keine solche große Subvention haben und weil wir halt auch noch so was wie Sozialgesetzgebung haben und Mindestlöhne usw und so fort. Das ist ein Problem. Dann haben wir das große Problem der Vereinigten Staaten, wo wir also nicht mehr verlässliche Partner haben.
00:04:36: Sprecher 1 Also die Weltordnung löst sich so ein bisschen auf. Dann haben wir den Krieg von Russland gegen die Ukraine und das führt auch zu einem Unterbrechen von globalen Handelsketten. Die Sanktionen haben große Auswirkungen auf Russland, aber ja schon auch auf Unternehmen, die bisher nach Russland exportiert haben. Also das sind alles Dinge, die zusammenkommen, mit anderen auch und dafür sorgen, dass wir wirtschaftlich ein paar Probleme haben.
00:05:01: Sprecher 1 Um es nett zu formulieren In der gesamten Europäischen Union und auch in Deutschland. Und dagegen muss man was tun, ganz klar. Das Problem ist aber, dass vor allem die Bundesregierung, aber auch andere Staaten in der Europäischen Union und auch die Europäische Kommission selbst sagt Na ja, aber diese ganz vielen Maßnahmen, die wir da machen können, da gibt es viel Kontroverse, auch was können wir uns denn einigen?
00:05:21: Sprecher 1 Ach ja, wir können uns darauf einigen, dass wir Bürokratie abbauen. Und das ist so ein Schlagwort, das hören wir ständig. Und wir alle denken natürlich bestimmt Ach ja, klar, Bürokratie finden wir auch nervig, denn die ganzen Formulare, die ich unterschreiben muss, das nervt ja. Aber darum geht es nicht. Wenn Merz zum Beispiel sagt, Wir bauen die Bürokratie ab, darum geht es nicht, sondern es geht um Berichtspflichten zum Beispiel, die Unternehmen haben, wenn sie eigentlich angeben müssten, was sie an Umweltbeeinträchtigungen verursachen oder wie die Lieferketten ausgestaltet sind, also welche Sozial und Umweltmaßnahmen in den Zulieferern zum Beispiel beachtet werden.
00:05:58: Sprecher 1 Also um sowas geht es. Es geht um Umweltverträglichkeitsprüfung, also um Planungsrecht. Wie schnell darf etwas neu gebaut werden? Also wenn ich einen Wald abholze, muss ich dafür sorgen, dass anderswo ähnliche Flächen aufgeforstet werden oder irgendwelche Fledermäuse umgesiedelt werden. Das ist der Bürokratieabbau, von dem geredet wird. Also eine Abschwächung von Naturschutz und von Klimagesetzen und nicht die Formulare, die wir alle vor Augen haben.
00:06:25: Sprecher 1 Um die geht es nun mal nicht.
00:06:27: Sprecher 2 Da bin ich ganz bei dir. Wenn ich auch Bürokratieabbau denke ich aus. Jair Eine vereinfachte Steuererklärung für mich, das finde ich total großartig. Aber ja klar, so Dokumentationen oder auch die Unternehmen auch in die Verantwortung zu ziehen, über ihr Handeln nachzudenken und zu gucken, wie kann ich das wieder ausgleichen, ist natürlich was ganz, ganz anderes. Deswegen super, dass es da noch mal erklärt hast.
00:06:46: Sprecher 2 Dann lass uns doch mal genau anschauen, was denn jetzt ich nenne es jetzt mal angegriffen wird. Wir haben die Wasserrahmenrichtlinie, die EU Waldschutzverordnung und mein sbegriff, weil es einfach so schön klingt. Die Flora Fauna Habitatrichtlinie werden wir nachher mit FFH abkürzen. Die gehen wir jetzt nach und nach einmal ganz in Ruhe durch, damit wir genau verstehen, was hinter diesen großen Begriffen steckt.
00:07:09: Sprecher 2 Lass uns loslegen mit der Wasserrahmenrichtlinie. Was ist das überhaupt?
00:07:15: Sprecher 1 Die rahmenrichtlinie? Das ist ein Gesetz. Das begleitet uns schon eine ganze Weile in der Europäischen Union. Und da geht es darum, den Zustand von Gewässern und von Grundwasser, also sowohl Oberflächengewässer wie Flüsse, Seen als auch von Grundwasser. Dass dieser Zustand verbessert wird, also dass die Seen und Flüsse sauberer sind, dass da nicht so Chemikalien drin sind, das hat ja alles Auswirkungen darauf, was bei uns hinterher im Trinkwasser landet.
00:07:41: Sprecher 1 Darum geht es also bei der Wasserrahmenrichtlinie. Super Sache. Die hat auch ambitionierte Ziele. Das Problem bei ihr würden wir sagen also bei dieser Richtlinie, bei vielen Richtlinien, dass sie nicht so gut umgesetzt werden. Also die ambitionierten Ziele, die werden noch nicht erreicht von allen Mitgliedsstaaten. Also da müssten wir eigentlich noch mehr tun, um dahin zu kommen, dass wir wirklich saubere Gewässer haben.
00:08:02: Sprecher 1 Das wäre super. Das Problem ist jetzt, dass gerade für den Abbau von Rohstoffen, also Bergbau, wenn zum Beispiel Lithium abgebaut werden soll etc. dass dieser Wasserschutz dann oft ein Hindernis ist. Also dann wollen Sie nicht. Zum Beispiel ein Unternehmen will Lithium abbauen, sagt jetzt auch wieder ein sehr herausgegriffen ist Beispiel und sagt er Mensch, da müsste ich aber etwas dafür tun, dass die Flüsse nicht verunreinigt werden.
00:08:29: Sprecher 1 Und das soll jetzt angegangen werden in dem Sinne, dass der Wasserschutz aufgeweicht wird. Das ist natürlich ein großes Problem. Zum einen für die Lebewesen, die im Fluss selber wohnen, aber letztendlich eben auch für uns alle, weil was im Wasser drinne ist, auch wenn ein Fluss ist, früher oder später betrifft das auch unser Trinkwasser.
00:08:46: Sprecher 2 Wie ist jetzt der aktuelle Stand? Es gibt ja Gesetze für Wasserschutz. Also wie ist es jetzt aktuell?
00:08:52: Sprecher 1 Aktuell gibt es diese Wasserrahmenrichtlinie und da müssten die Mitgliedsstaaten noch viel mehr in die Umsetzung herangehen. Aber wir sehen auch Erfolge damit, dass Flüsse zum Beispiel sauberer werden. Und jetzt hat die Europäische Kommission gesagt, dass sie diese Wasserrahmenrichtlinie überarbeiten wollen. Und jetzt warten wir alle gespannt darauf, was dieser Vorschlag beinhalten wird. Wir sind uns aber sehr sicher, dass es da auch sehr viel um Rohstoffe gehen wird, weil auch bereits in einer anderen Strategie der Europäischen Kommission wird die Wasserrahmenrichtlinie als Problem in Anführungsstrichen genannt, obwohl sie ja für uns ein ganz wichtiges Instrument ist, ein ganz wichtiger Schutz für uns alle.
00:09:28: Sprecher 2 Wie steht es denn jetzt aktuell um die Gewässer? Wenn man jetzt sich Europa anguckt, sieht man Unterschiede in den verschiedenen Ländern. Wie ist das jetzt im Moment.
00:09:35: Sprecher 1 Also der Zustand von Gewässern, der ist immer noch nicht komplett super. Er hat es definitiv verbessert. Es kommt natürlich. Man muss halt immer gucken, hier und hier. Ja und da nein. Aber wenn wir allein in Deutschland uns umgucken, dann sind wir schon, dass gerade bei Flüssen in Wels die Saale zum Beispiel sich der Zustand verbessert hat. Und das ist, glaube ich, eine ganz wichtige Sache.
00:09:56: Sprecher 1 Also Gewässer sind einerseits wichtig fürs Trinkwasser, aber auch zum Beispiel für die Naherholung oder auch als Ökosysteme für die verschiedenen Arten, die in Flüssen leben oder an Flüssen.
00:10:07: Sprecher 2 Wenn es jetzt abgeschwächt wird, was bedeutet das konkret? Also was wird da abgeschwächt, Diese Dokumentationspflicht, Es wird mehr Schlupflöcher geben oder wie kann ich das verstehen?
00:10:17: Sprecher 1 Wir wissen ja noch nicht genau, was die Kommission vorschlagen wird, aber zum Beispiel könnte es darum gehen, dass gesagt wird na ja, wir machen einfach die Regeln weniger streng. Also wenn jetzt zum Beispiel gesagt wird Oh, bei diesem Punkt, da ist dieser Fluss, dieses Gewässer, das ist noch nicht in einem guten Zustand, dann wird in Zukunft gesagt Ach komm, Schwamm drüber, das passt schon.
00:10:40: Sprecher 1 Naja, grob gesagt, das könnte eben passieren, dass Gewässer als gut eingestuft werden, obwohl sie es gar nicht sind. Und das ist wer ein Problem. Oder auch, dass mehr Schadstoffe im Wasser erlaubt sind, zum Beispiel.
00:10:52: Sprecher 2 Wie schnell würde man dann die Folgen in der Natur und vielleicht auch bei uns sehen, wenn wir sagen Ja, mach doch mit den Gewässern, was ihr wollt?
00:11:00: Sprecher 1 Ja, das lässt sich leider noch nicht so genau sagen. Wie gesagt, wir warten noch auf die Vorschläge der Europäischen Kommission und dann zum Beispiel wenn es um Bergbau gehen wird, also wir uns sehr sicher, dann ist die Frage, wie schnell geht es los damit und was passiert dann konkret? Weil Bergbau kann ja auch vielleicht in Gegenden erfolgen, wo es jetzt nicht so problematisch ist und in anderen Gegenden, wo es problematischer ist.
00:11:22: Sprecher 2 Dann kommen wir mal zur nächsten Verordnung der EU Waldschutzverordnung. Was steckt da genau hinter bei.
00:11:29: Sprecher 1 Der EU Waldschutz Verordnung? Da geht es darum, dass die Europäische Union sich zum Ziel gesetzt hat, was super ist, dass sie nicht länger zur Entwaldung beitragen möchte, weil vieles von dem, was wir importieren, also Kaffee, Kakao, klassischerweise, aber natürlich auch viele andere Beispiele. Das trägt eben zur Entwaldung anderswo bei. Und deswegen soll es eine Waldschutzverordnung geben, die sicherstellt, dass das nicht passiert, dass Importeure nachgucken müssen, Wo kommt das denn her, das Produkt?
00:11:58: Sprecher 1 Und ist das frisch gerodet worden, dann ist das eben nicht so gut. Und gleichzeitig geht es aber nicht nur um Entwaldung selbst, sondern auch um die Verschlechterung des Waldzustands insgesamt. Das sehen wir auch in Deutschland, dass viele Wälder in keinem guten Zustand sind, durch die Trockenheit zum Beispiel oder durch den Borkenkäfer und alles mögliche andere. Und auch darauf soll geachtet werden.
00:12:20: Sprecher 1 Das ist so die Idee der Waldschutzverordnung und es gab bereits ein Vorläufer, da hat man auch viele Schlupflöcher festgestellt und das hat nicht so gut geklappt. Und deswegen gibt es jetzt eine Neuauflage, die besser dafür Sorge tragen soll, dass der Wald hier in Europa, aber auch weltweit geschützt wird. Dann hatten wir aber gleich das Problem, dass die Anwendung dieser Verordnung verschoben wurde um ein Jahr und jetzt im letzten Jahr wieder um ein Jahr verschoben wurde.
00:12:45: Sprecher 1 Und dann wurde es auch noch aufgeweicht. Es gibt verschiedene Ausnahmen. Also das ist alles schon mal überhaupt nicht schön und es kann gut sein. Oder es ist vorgesehen, dass es jetzt vor dem Sommer noch weitere Abschwächung dieser Verordnung geben soll. Und das wäre natürlich katastrophal, weil irgendwann ist diese Verordnung so ausgehöhlt, dass sie gar nichts mehr beitragen wird zum Waldschutz.
00:13:07: Sprecher 1 Aber darum geht es ja.
00:13:08: Sprecher 2 Aber brauchen wir denn eine neue? Also wir haben eine alte, die hat Schlupflöcher. Jetzt kriegen wir irgendwann eine neue, die hat ähnliche Schlupflöcher. Packen wir da einfach jetzt zwei bucklige Sachen aufeinander?
00:13:19: Sprecher 1 Ich hoffe nicht. Also die Idee war ja schon, dass mit der neuen Verordnung die Schlupflöcher geschlossen werden und dass es wirklich einen großen Effekt hat. Und das sah auch gut aus. Also so wie sie dann war. Die Verordnung war super. Also natürlich, wir wollen immer mehr, aber ist ja klar, aber die war schon gut. Und jetzt ist eben die große Enttäuschung, dass sie abgeschwächt wurde und wir hoffen, dass es eben mit der neuen Überarbeitung.
00:13:43: Sprecher 1 Also erstens hoffen wir, dass sie nicht stattfindet, aber zweitens, wenn sie denn stattfindet, hoffen wir, dass sie eben nicht so ausgehöhlt wird, dass sie quasi nur noch ein Papiertiger ist, weil dann brauchen wir sie ja auch nicht.
00:13:51: Sprecher 2 Was waren denn die Schlupflöcher bei der alten Verordnung, die unbedingt gestopft werden mussten?
00:13:55: Sprecher 1 Zum Beispiel waren Importe möglich, auch aus Gebieten, die europäischen Sanktionen unterliegen, also zum Beispiel russisches Holz oder auch belarussischen. Holz konnte dann über andere Staaten in der EU auftauchen. Und das war halt ein Problem, wenn man denkt, na ja, wir wollen sicherstellen, dass wir wissen, wo das Holz herkommt, und dann stellt sich raus Ups, das lässt sich eben umgehen oder man kann da betrügen, dann bringt das halt nicht so viel.
00:14:19: Sprecher 2 Eine Sache, die du in der Antwort davor noch mal genannt hast, würde ich gerne noch mal aufgreifen. Also wir haben eine EU Walschutzverordnung, die sich um unsere Wälder kümmert, aber halt auch um die Wälder außerhalb der EU. Wie groß ist da die Macht? Nenne ich es jetzt mal, dass wir sagen können Hey, ungsfrei. Auch in den Tropen Wäldern und nicht nur in den europäischen Wäldern wie dieser Verordnung.
00:14:43: Sprecher 1 Es geht halt um den Anteil, wo die EU wirklich was machen kann, nämlich es geht um Produkte, die in die EU reinkommen. Und da kann man ja schon sagen, die Leute, wir wollen ja nur Sachen importieren, die eben nicht zur Entwaldung beigetragen haben. Und das ist eben das scharfe Schwert, was wir haben. Und wenn wir gleichzeitig viel Geld in Fonds zum Tropenwaldschutz stecken, macht es ja auch Sinn, dass wir nicht sozusagen mit der anderen Hand dazu beitragen, dass es mehr Entwaldung gibt.
00:15:08: Sprecher 2 Warum sollten wir den Wald schützen? Machen wir doch mal eine ganz provokative Frage.
00:15:14: Sprecher 1 Sehr provokativ. Wälder sind sehr, sehr wichtig. Also einerseits auch, weil sie Teil der Natur sind, weil sie wichtige Ökosysteme sind, aber eben auch, weil Wälder ganz unverzichtbare CO2 Speicher sind und somit große Auswirkungen haben auf unser gemeinsames Klima. Und da sehen wir ja auch gerade schon, wie es den Bach runtergeht. Also wenn wir noch mehr abholzen, dann haben wir ein echtes Problem.
00:15:36: Sprecher 1 Das sehen wir ja gerade schon im Amazonas, in den großen Regenwäldern, das umso mehr dort verloren geht, umso mehr werden die ehemaligen Wälder zur Steppe und umso mehr beeinflusst das auch das globale Klima. Also es ist wirklich in so einem allgemeinen Allgemeininteresse sehr, sehr großem Interesse, dass die walder erhalten bleiben.
00:15:54: Sprecher 2 Dann kommen wir zu der Verordnung mit diesem sehr, sehr schönen Titel Flora Fauna Habitat Richtlinie. Wir werden das jetzt im Gespräch mit FFH abkürzen. Ansonsten haben wir nachher Knoten in der Zunge, aber nehmen uns gerne mal damit hin. Was ist das?
00:16:09: Sprecher 1 Die erste Paar Richtlinie zusammen mit der Vogelschutzrichtlinie, das sind ganz tragende Säulen des europäischen Naturschutzes. Und diese beiden Richtlinien? Sie schützen natürliche Lebensräume, aber auch wildlebende Tiere und Pflanzen. Und sie haben dazu geführt und dafür gesorgt, dass wir in Europa mittlerweile ein großes und fast durchgehend vernetztes Netzwerk haben von Naturschutzgebieten. Kennt man vielleicht unter dem Stichwort Natura 2000 Gebiete.
00:16:38: Sprecher 1 Also die meisten von uns haben irgendwelche geschützte Region Orte fast vor der Haustür. Das sind ein FHA Gebiete, also Gebiete, die unter diese Richtlinie fallen oder auch Natura 2000 Gebiete.
00:16:50: Sprecher 2 Was sind das so typischerweise für Gebiete ist es jetzt hier mein Stadtwald, der Park. Es ist eher der größere Wald draußen.
00:16:56: Sprecher 1 Darunter fällt zum Beispiel große Teile des Spreewalds. Den kennen die Berlinerinnen und Berliner ja, vielleicht aber auch so was wie die Bodenlandschaft in West Rügen oder auch das Wattenmeer in Schleswig Holstein, aber auch die Elbaue oder verschiedene Gebiete im Alpenvorland Berchtesgadener Land zum Beispiel. Also da gibt es wirklich viele, Vieles. Man kann sich also Karten im Internet angucken, der Gebiete und es sind wirklich viele auf kleine Gebiete, aber sehr wichtige Gebiete, die ausgewählt worden, weil dort Arten am besten geschützt werden können.
00:17:31: Sprecher 1 Und sie haben also zusammen mit der Vogelschutzrichtlinie kann man auch wirklich sehen, wie das zu einer Verbesserung geführt hat. Nicht bei allen Arten, nicht überall, aber schon eine wichtige Verbesserung geschafft haben.
00:17:44: Sprecher 2 Vor allem diesen Stichwort Natura 2000. Was du gerade sagt, das war mir gar nicht so bewusst, aber das kenne ich tatsächlich von so Infotafeln. Wenn man mal irgendwo ist und dann ist es irgendwo in so einer Grünschrift, glaube ich, jetzt bin ich mir gar nicht ganz sicher. Aber ich meine schon, dass es irgendwo auf jeden Fall damit steht.
00:17:57: Sprecher 2 Da könnt ihr mal gerne mal drauf achten, wenn die unterwegs seid. Zumindest klingelt es bei mir. Bei der FFH Richtlinie hören wir auch mal ganz viel Sachen in Richtung Luchs und Wolf und Biber. Wie passt das zusammen?
00:18:09: Sprecher 1 Ja, diese geschützten Gebiete sind sehr, sehr wichtig für den Artenschutz, für die großen Arten, aber auch für Vögel. Arten zum Beispiel oder kleinere Arten sind die sehr, sehr wichtig, weil sie dort eben einen besonderen Schutz unterliegen. Aber natürlich auch für uns Menschen sind die sehr wichtig als Naherholungsgebiete, als Orte, wo man einfach mal Natur erleben kann, die Seele baumeln lassen kann, Wald baden, wenn man möchte.
00:18:33: Sprecher 1 Also das sind sehr, sehr wichtige Gebiete für uns alle.
00:18:37: Sprecher 2 Was soll da jetzt passieren, weswegen wir das jetzt mit auf unserer Agenda haben?
00:18:41: Sprecher 1 Ja, da hat die Europäische Kommission leider ein Stresstest angekündigt, was sehr interessant ist, weil es gab schon mal einen Stresstest. Das klingt ja auch erst mal ganz gut. Nur zu gucken, Passt das eigentlich noch in unsere Gegenwart? Funktioniert da alles? Und dieser letzte Stresstest, der dazu gemacht wurde, der hat auch gezeigt Jawoll, Beide Richtlinien sind super, die funktionieren gut, die müssen nur besser umgesetzt werden.
00:19:03: Sprecher 1 Das ist ja haben wir ja vorhin schon gehabt. Das ist so ein bisschen ein wiederkehrendes Motiv, dass die Richtigen super sind, aber sie nicht ausreichend umgesetzt werden. Und jetzt soll auf einmal wieder ein Stresstest stattfinden und wenn jetzt alle darüber reden, ob wir müssen Standards abbauen, weil angeblich bringt das der Wirtschaft was, auch wenn es das gar nicht tut, Dann haben wir sehr, sehr große Befürchtungen, dass diese Richtlinien aufgeweicht werden.
00:19:25: Sprecher 1 Und das wäre natürlich absolut katastrophal. So zum Beispiel. Also wir wissen wieder nicht, was dort genau vorgeschlagen werden soll, aber es könnte dazu führen, dass mehr Bebauung stattfinden kann. In diesen Gebieten oder dass der Schutz aufgeweicht wird, dass die Vögel dann doch nicht geschützt sind und und und. Und All das würde natürlich dazu führen, dass die Gebiete nicht mehr den Wert haben, den sie jetzt haben.
00:19:46: Sprecher 1 Also nicht mehr den Wert für die Artenvielfalt, aber auch nicht mehr den Wert als Naherholungsgebiet für uns Menschen.
00:19:52: Sprecher 2 Wenn wir jetzt sagen an sich, die Richtlinien sind gut, an der Umsetzung hapert, sind denn vielleicht die Sanktionen nicht einfach groß genug? Oder woran liegt es also? Haben die Leute keine Angst davor, sich dagegen zu verstoßen?
00:20:06: Sprecher 1 Es ist so ein bisschen die Krux bei der europäischen Gesetzgebung, dass es viele Richtlinien gibt. Und die müssen halt von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Und das passiert manchmal besser und öfter auch schlechter. Und was die Europäische Kommission dagegen tun kann, ist, dass sie halt sogenannte Vertragsverletzungsverfahren einleiten kann gegen die Mitgliedsstaaten. Dann schickt sie erst mal Brief an die Mitgliedsstaaten, sagt Hey Leute, wollte ich nicht mal ein bisschen besser aufpassen?
00:20:28: Sprecher 1 Dann sagen die Mitgliedstaaten Ja, wenn wir schon machen. Und dann drei Jahre später, gibt es die nächsten Briefen. Es es dauert also ein bisschen oft sehr lange. Fristen ja, also ich habe dauert auf jeden Fall ein bisschen. Aber wenn es dann Knall auf Fall kommt, dann kann die Europäische Kommission Strafzahlungen verhängen. Also dann kann sie sagen Leute, ihr müsst das besser umsetzen.
00:20:46: Sprecher 1 Wenn es nicht macht, dann gibt es hier täglich Strafzahlungen und das ist auch in manchen Bereichen schon passiert. Bei erste Fall weiß ich nichts davon, aber aber gut, kann auch an mir liegen. Aber das ist so das Schwert was die Europäische Kommission einsetzen kann.
00:20:59: Sprecher 2 Aber ist das dann genug? Anscheinend ja nicht, oder? Also einfach so Geldstrafe klingt für mich auch manchmal so ein bisschen nach Freikauf. Ich mach dann so weiter. Auf der anderen Seite muss ich ja mein Geld zahlen. Ja, es ist.
00:21:12: Sprecher 1 Schon eine philosophische Frage. Man sieht schon, dass es durchaus zu politische Aktionen führen kann, wenn die Strafzahlungen dann tatsächlich anstehen. Zum Beispiel gibt es auch ein Gesetz muss um Nitratbelastung von Grundwasser geht. Also da hat sich schon was getan Und definitiv. Ich glaube, ein Problem ist eben, dass es sehr lange dauert, dieser Prozess. Da sagt die Europäische Kommission Na ja, wir wollen erst mal versuchen, dass wir über den Dialog mit den Mitgliedsstaaten eine Verbesserung erreichen.
00:21:40: Sprecher 1 Das kann ich auch verstehen. Problem ist.
00:21:42: Sprecher 2 Halt Redet erst mal ja.
00:21:44: Sprecher 1 Wunderbar. Aber ich denke schon, dass man dann irgendwann sagen muss So, jetzt haben wir geredet, es hat sich immer noch nichts verbessert, jetzt müssen wir mal! Gleichzeitig kann man auch so die Verbesserung anerkennen, die auch wirklich da sind, dass es dieses Netzwerk gibt, eine Gefahr gebieten oder der Terror 2000 gebieten, Das ist ein großer Erfolg dieser Richtlinie. Oder das, dass manche geschützte Vogelarten jetzt wieder viel mehr vor Ort sind.
00:22:05: Sprecher 1 Das ist halt einfach ein großer Erfolg. Der richtlinie. Und besser geht immer auf jeden Fall. Aber auf jeden Fall wäre es ja komplett falsch, wenn wir sagen das funktioniert halt nicht, deswegen weichen wir es auf. Das ist ja gerade der Weg, der gegangen wird. Und das ist, finde ich, sehr, sehr absurd.
00:22:20: Sprecher 2 Stimme ich dir sehr zu. So, jetzt haben wir diese Kampagne draußen. Nicht nur wir, sondern ganz ganz viele machen damit, was passiert jetzt in diesem Jahr ganz konkret?
00:22:28: Sprecher 1 Ja, bitte auf jeden Fall noch unterschreiben. Bei der Hans auf naja Kampagne gibt es auf der WWF Webseite.
00:22:34: Sprecher 2 Verlinke ich euch alles in den Shownotes. Da müsst ihr gar nicht lange suchen. Ja, also wir haben erst mal eine Petition draußen. Stand heute Morgen Ende Februar von 250.000 Unterschriften schon drauf, was ich enorm finde. So, jetzt bitte du weiter.
00:22:47: Sprecher 1 Ja, das ist total super, aber da geht noch mehr.
00:22:49: Sprecher 2 Ja.
00:22:50: Sprecher 1 Und darüber hinaus überlegen wir uns aber verschiedene Aktionen zum ein Wie können wir die Öffentlichkeit sensibilisieren? Weil man kriegt ja gar nicht mit, was da passiert. Das ist einerseits normal, aber es ist andererseits auch sehr, sehr schade, weil es geht wie gesagt, um Dinge, die uns alle angeht, um den Schutz der Natur, um den Schutz letztendlich auch von Trinkwasser.
00:23:09: Sprecher 1 Und da sollten wir alle wissen, was da passiert und auch wer die Treiber des Ganzen sind, weil zum eins die EU Kommission diejenige die die Vorschläge macht. Aber andererseits haben wir ein Problem mit der Bundesregierung, die halt immer nach Brüssel geht und sagt ihr müsst die Berichtspflichten ändern, ihr müsst weniger Umweltvorschriften haben. Und dadurch kommt die Europäische Kommission natürlich unter Zugzwang.
00:23:28: Sprecher 1 Wir haben ja auch eine große Rolle der deutschen Bundesregierung, leider. Und das wollen wir also tun. Aber wir wollen eben auch ganz konkret mit den Menschen sprechen, die diese Entscheidung treffen. Also einerseits die Petition haben wir auch dafür, das als Appell an die EntscheidungsträgerInnen und Entscheidungsträger zu sagen Hey, die Leute sind damit nicht einverstanden, was ihr da plant.
00:23:48: Sprecher 1 Wir müssen das ändern. Genau das direkte Gespräch suchen wir ja. Und wir planen verschiedene Aktionen jetzt gerade, die wir unternehmen wollen. Einerseits für die Öffentlichkeit, also eine Öffentlichkeit zu erzeugen und andererseits, um das Geschehen noch zu beeinflussen und zu sagen, wir wollen diesen Abbau von Naturschutz nicht. Wir wollen unsere Natur schützen und das geht uns alle an!
00:24:10: Sprecher 2 So, ich habe jetzt unterschrieben, ich möchte noch mehr machen, weil ich so ein bisschen das Gefühl habe, hier ist meine Unterschrift rausgegeben. Aber ich, ich fühle diesen Druck und ich möchte ihn gern weitergeben. Was kann ich denn als Einzelperson denn noch machen? Gibt es noch andere Möglichkeiten zu sagen Hey, weil ich kann ja jetzt persönlich nicht nach Brüssel fahren und mit den Leuten alle einzeln reden.
00:24:28: Sprecher 2 Das wird ja auch ein bisschen wild. Was kann ich noch machen? Ja, es.
00:24:31: Sprecher 1 Passiert ja auch nicht nur in Brüssel, sondern man kann auch in Deutschland sehr, sehr viele Dinge machen. Man kann zum Beispiel immer, wenn man die Abgeordneten aus der Region trifft, die sind ja öfter mal unterwegs vor Ort oder machen Veranstaltung. Da kann man hingehen, sagen Hey, ich übrigens, ich finde Naturschutz wichtig und ich fänds wichtig, wenn sie sich auch dafür einsetzen.
00:24:46: Sprecher 1 Weil man muss den Menschen auch sagen, wie die Leute vor Ort denken und es erhebt halt kaum jemand die Stimme für Umweltschutz und das muss mehr werden. Wir müssen uns alle dafür einsetzen, dass Umweltschutz gehört wird, dass wir die Themen einbringen und das können wir sehr gut tun, bei jeder Gelegenheit, immer. Und wenn wir es selber nicht mehr hören können, dann fängt es erst gerade an, richtig wahrnehmbar zu sein.
00:25:14: Sprecher 1 Auch manchmal gibt es ja auch vor Ort Initiativen, die sich einsetzen, zum Beispiel für den Schutz eines Flusses zum Beispiel oder eines Naturschutzgebietes. Da kann man sich einbringen. Manchmal gibt es Demos, wo man hingehen kann. Es gibt schon viele Dinge, die man tun kann. Auch als Einzelperson. Ja, und ich denke, wir sollten das auf jeden Fall da eine Schippe drauflegen, weil es geht jetzt schon ganz schön ums Eingemachte.
00:25:38: Sprecher 2 Es geht ums Eingemachte. Die ganzen Abschwächungen sind, ich nenne es jetzt mal ein bisschen frustrierend. Was befeuert dein Kampfgeist, dass du weiterhin sagst Nein, so nicht. Ich Ich bin weiterhin ganz vorne mit dabei. Ja.
00:25:51: Sprecher 1 Wie du sagst, es ist oft ziemlich frustrierend, weil es passiert so viel Schlechtes. Und jeden Tag kommt was Neues. Ach ja? Da muss ich jetzt auch noch dagegen was machen. Aber andererseits geht es um so viel und für mich ist Naturerlebnis sehr, sehr wichtig. Und die Vögel zu sehen, wie sie jetzt langsam zum Frühling rauskommen oder im Wald spazieren zu gehen, das ist für mich die Motivation.
00:26:15: Sprecher 1 Um das geht es hier, um unsere Umwelt, um das, was wir auch brauchen als Menschen. Wir brauchen das Grüne, wir brauchen das Draußen, das können wir ja einfach kaputt machen. Und deswegen, finde ich, ist es einfach. Ja, es ist meine Aufgabe, ist es unsere Aufgabe, dafür einzustehen. Und wenn es gerade mal nicht einfach ist? Ja, gut, so ist es.
00:26:35: Sprecher 1 Wenn es einfach wäre, können es auch andere machen.
00:26:37: Sprecher 2 Ska Keller Programmleitung, Europapolitik. Vielen lieben Dank für das Gespräch und das uns mal auf den neuesten Stand gebracht habe. Ich hoffe, dass wir uns in einem 3/4 Jahr oder Jahr nochmal sprechen mit Good news, dass unser Engagement alles was gebracht hat. Deswegen Dankeschön. Wenn ihr noch Fragen oder Anmerkungen habt, dann nutzt sehr gerne die Kommentarfunktion bei Spotify oder schickt uns oldschool eine Email an podcasted wwf.de.
00:27:02: Sprecher 2 Ich bin ein Veganer und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen wollt, auf die Petition oder einfach diesen Podcast abonnieren und weiterleiten. Bis dann. Danke. Schauen.